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Medien: 129 Tote bei ethnischen Unruhen in Westchina

Peking (dts) - Bei ethnischen Unruhen in Westchina sind offenbar mindestens 129 Menschen getötet worden. Das meldet die staatliche chinesische Nachrichtenagentur "Xinhua". Über 800 weitere Personen sollen verletzt worden sein. In der Provinz Xinjiang errichteten mehr als 1.000 Demonstranten aus der muslimischen Minderheit der Uiguren Barrikaden, entzündeten Busse und lieferten sich Kämpfe mit der Polizei. Die chinesischen Behörden setzen Medienberichten zufolge Soldaten ein, um die Kontrolle wiederzuerlangen. In der Provinz kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Uiguren und den Han-Chinesen, welche die Mehrheit bilden. Die Uiguren setzen sich für eine Unabhängigkeit der Provinz Xinjiang von China ein.
China / Unruhen
06.07.2009 · 07:19 Uhr
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