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Maurer: Linke muss jünger und weiblicher werden

Berlin (dpa) - Der Vizefraktionschef der Linken im Bundestag, Ulrich Maurer, sieht nach dem Rückzug Oskar Lafontaines für seine Partei nur eine Zukunft, wenn sie jünger und weiblicher wird.

«Ich glaube, es ist an der Zeit, wenn die Linke überhaupt noch eine Chance haben will, dass sie jünger wird, dass sie weiblich wird und dass die Böcke sich vom Acker machen», sagte Maurer am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». Die Grabenkämpfe von Männerbünden müssten beendet werden, sagte Maurer, der als Unterstützer Lafontaines gilt.

Zu Lafontaines Rücktritt im Rennen um den Parteivorsitz sagte Maurer: «Er ist leider auf Leute getroffen, Gefolgsleute von Dietmar Bartsch, denen ist die Organisationsmacht in der Partei wichtiger als der Erfolg.» Bartsch vertrete einen Teil der Funktionäre im Osten und nicht die Basis. «Ich glaube, die Partei muss sich für Leute entscheiden, die nicht in Grabenkämpfen stecken.»

Parteien / Linke
23.05.2012 · 09:26 Uhr
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