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"Massive Angriffe" in Dresden: Polizei setzt Pfefferspray ein

Dresden (dts) - Die Polizei hat im Zuge der Demonstrationen in Dresden von "massiven Angriffen" gesprochen und sowohl Pfefferspray, als auch Wasserwerfer gegen die Gegendemonstranten eingesetzt. Neonazis haben für den Samstag drei Großveranstaltungen im Dresdner Stadtgebiet angekündigt. Diese konnten bis zum Nachmittag noch nicht beginnen, da sich Tausende den Gegendemonstrationen angeschlossen haben und bislang einen Beginn der Veranstaltungen verhindern konnten.

Nach Polizeiangaben kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit linksgerichteten Demonstranten. Dabei wurden nach Augenzeugenberichten zahlreiche Menschen verletzt. Die Polizei gab weiterhin an, dass gut 1.000 Menschen die Polizeiabsperrungen, die die politischen Lager trennen sollen, überwunden haben. Die Behörden hatten zunächst 4.000 Rechtsextreme erwartet, bislang sind allerdings lediglich circa 600 Menschen dem Aufruf der Rechten gefolgt. Insgesamt sollen sich bis zu 20.000 Menschen an den Gegendemonstrationen beteiligen. Zu diesen hatten unter anderem Kirchengemeinden und verschiedene Gewerkschaften aufgerufen.
DEU / SAC / Proteste
19.02.2011 · 16:36 Uhr
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