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Massenprozess gegen Oppositionelle im Iran

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Teheran (dpa) - Im Iran ist am Sonntag der Massenprozess gegen Gegner der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad fortgesetzt worden.

Zum dritten Termin des von der Opposition als «Schauprozess» kritisierten Verfahrens wurden 25 Angeklagte in den Volksgerichtshofs in Teheran gebracht, wie die Nachrichtenagentur IRNA berichtete.

In dem Prozess müssen sich insgesamt mehr als 100 Oppositionelle verantworten. Unter den Angeklagten sind auch iranische Mitarbeiter der britischen und der französische Botschaft sowie die französische Sprachlehrerin Clothilde Reiss.

Von rund 4 000 nach den Demonstrationen gegen die Wiederwahl Ahmadinedschads im Frühsommer Verhafteten sitzen nach offiziellen Angaben noch 110 im Gefängnis. Die Opposition beziffert die Zahl der Inhaftierten auf doppelt soviel. Die Angestellte der diplomatischen Vertretung Frankreichs wurde vergangene Woche gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen, über eine vorübergehende Freilassung von Reiss wurde noch nicht entschieden.

Justiz / Iran
16.08.2009 · 11:53 Uhr
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