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Massen-Speicheltest 21 Jahre nach Sexualmord

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Wathlingen (dpa) - Fast 21 Jahre nach dem Mord an einer jungen Frau aus Wathlingen in Niedersachsen soll ein groß angelegter Speicheltest die Polizei auf die Spur des Mörders führen. Nach Angaben der Polizei wollen die Beamten die Ermittlungen aufgrund neuer Erkenntnisse wieder aufnehmen.

Der Täter, der vor mehr als zwei Jahrzehnten eine damals 20-Jährige vergewaltigt und später erstochen hat, soll heute zwischen 36 und 50 Jahre alt sein und in der Nähe des Tatorts gewohnt haben. Die Untersuchung des freiwillig abzugebenden Speichels von 145 Menschen soll Klarheit bringen.

Am Abend des 23. September 1988 war die 20 Jahre alte Verkäuferin aus Wathlingen auf dem Weg nach Munster, um dort ihren Freund von der Bundeswehr abzuholen. Ihr Ziel erreichte sie nicht. Am nächsten Morgen entdeckte ein Förster die unbekleidete Leiche der jungen Frau. Die 20-Jährige war in der Nacht vergewaltigt und mit mehreren Messerstichen in Brust und Rücken getötet worden. Bis heute ist der Mörder nicht gefunden. Einzelheiten zum Tathergang sind unklar. Auch ein Speicheltest im Jahr 2002 konnte bislang keinen Aufschluss geben.

Die Eltern der getöteten Frau sind froh über die neuen Ermittlungen der Polizei. «Der Mörder soll endlich gefunden werden und seine gerechte Strafe erhalten. Dann werden wir hoffentlich wieder Ruhe finden», sagte die Mutter des Opfers.

Kriminalität
01.06.2009 · 11:44 Uhr
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