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Mann verschanzt sich mit Ex-Freundin in Frankfurt

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Frankfurt/Main (dpa) - Ein vermutlich bewaffneter Mann hat sich am Mittwoch in Frankfurt in der Wohnung seiner Ex-Freundin verschanzt und die 18-Jährige in seiner Gewalt.

«Wir müssen davon ausgehen, dass er eine Schusswaffe hat», sagte ein Polizeisprecher am Abend auf dpa-Anfrage. Der 25 Jährige habe gesagt, im Besitz einer solchen Waffe zu sein. Es deute auf eine Beziehungstat hin. «Wir stehen in Kontakt und versuchen, ihn zum Aufgeben zu bewegen», so der Sprecher weiter. Der polizeibekannte Mann suche auch selber das Gespräch mit den Experten der Polizei.

Unklar blieb zunächst, warum es zu der Tat kam. Ein Sprecher beschrieb die Stimmung des Mannes als «schwankend». Es habe zunächst keine Drohung oder Forderung gegeben. Die Polizei sei mit einem größeren Aufgebot, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando, am Ort des Geschehens.

Die Beamten evakuierten das Mehrfamilienhaus und sperrten sämtliche Zufahrtstraßen zu dem Haus sowie den Bereich im Stadtteil Sachsenhausen weiträumig ab. Einige Anwohner benachbarter Häuser mussten in ihren Wohnungen bleiben, andere konnten nicht in ihre Wohnungen zurück. Sie wurden zunächst in einem sogenannten Kältebus untergebracht.

Die Mutter der 18-Jährigen, die mit ihrer Tochter in der Erdgeschosswohnung zusammenwohnt, hatte laut Polizei am Nachmittag die Beamten alarmiert, als sie nicht in ihre Wohnung gelassen worden sei.

Kriminalität
16.01.2014 · 06:49 Uhr
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