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Mai blutigster Monat für Zivilisten in Afghanistan seit 2007

Kabul (dts) - Nach Angaben der UN-Hilfsmission in Afghanistan (UNAMA) ist der vergangene Monat Mai für die afghanische Zivilbevölkerung der blutigste seit dem Jahr 2007 gewesen, als die UN mit der Erfassung der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung begonnen hatte. Nach Angaben der Chefin der UNAMA-Menschenrechtsabteilung, Georgette Gagnon, starben im Mai insgesamt 368 Zivilisten, während 593 verletzt wurden. 301 Menschen wurden demnach von Aufständischen getötet, während 45 Zivilisten von Soldaten der Nato oder der afghanischen Armee getötet wurden.

Bei den verbliebenen Opfern war eine eindeutige Zuordnung nicht möglich. Das Jahr 2010 war mit 2.777 zivilen Todesopfern das tödlichste Jahr seit dem Beginn des internationalen Einsatzes. Die UNAMA zeigte sich überdies "sehr besorgt", dass die Zahl der getöteten Zivilisten im Sommer noch weiter steigen könnte, da in dieser Jahreszeit in Afghanistan gewöhnlich am heftigsten gekämpft wird.
Afghanistan / Militär / Terrorismus / Gewalt / Weltpolitik
11.06.2011 · 17:09 Uhr
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