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Maghreb: Al Kaida bekennt sich zu Entführung von Franzosen

Eiman al-SawahiriGroßansicht

Nairobi/Niamey (dpa) - Die Terrororganisation Al Kaida im islamischen Maghreb (AQIM) hat sich einem Bericht des Senders Al Dschasira zufolge zu der Entführung von fünf Franzosen im Niger bekannt.

«Wir informieren die französische Regierung, dass die Mudschaheddin später noch ihre Forderungen stellen werden», zitierte der Sender aus der Nachricht, die angeblich vom AQIM-Sprecher Salah Abi Mohammed stammte. Gleichzeitig warnte der AQIM-Sprecher die französische Regierung «vor jeder Art von Dummheit».

Die fünf Franzosen und zwei Afrikaner waren am vergangenen Donnerstag nahe der Urangrube Arlit von einem schwer bewaffneten Kommando verschleppt worden. Die Entführten sind Mitarbeiter des französischen Atomtechnikkonzerns Areva und eines Sub-Unternehmens. Areva baut seit Jahrzehnten Uran im Niger ab. Das westafrikanische Land gehört trotz seiner Bodenschätze zu den ärmsten Ländern der Erde.

Entführungen / Extremismus / Niger / Frankreich
22.09.2010 · 08:43 Uhr
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