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Magazin: Verfassungsschutz befürchtet neue islamistische Attentate

Köln (dts) - Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Heinz Fromm, geht davon aus, dass die Terrororganisation al-Qaida Deutsche im Ausland gezielt ins Visier genommen hat. Die jüngsten Mordanschläge und die Entführungen von Deutschen im Jemen passten in dieses Bild, sagte Fromm in einem Interview in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Magazins "Focus". Mit weiteren Geiselnahmen sei zu rechnen. "Wir sind überzeugt, dass eine sehr reale Gefahr für Deutschland und deutsche Ziele im Ausland besteht", so Fromm. al-Qaida und ihr nahe stehende Organisationen würden derzeit versuchen, Druck auf politische Entscheidungen in Deutschland auszuüben. In erster Linie gehe es um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan, dessen Beendigung die Terroristen herbeiführen wollten, sagte Fromm. Islamisten in Deutschland seien in letzter Zeit aggressiver geworden, so der BfV-Präsident. Nach dem Überfall auf ein Observationsteam in Bremen und mehreren zerstochenen Reifen müssten seine Mitarbeiter vorsichtiger auftreten. Neben den gewaltbereiten Islamisten habe es das BfV auch mit intelligenten und gut ausgebildeten Studenten zu tun, die sich im Umfeld der Hochschulen in islamistischen Zirkeln betätigten.
DEU / Verfassungsschutz / Terroranschläge
20.06.2009 · 08:44 Uhr
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