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Magazin: Schwierige Auswertung drückt Preis der Steuer-CDs

Berlin (dts) - Die Preise für Daten deutscher Steuerflüchtlinge aus der Schweiz sind von ihrer Qualität abhängig: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" wurden für vier Steuer-CDs, die Nordrhein-Westfalen neu angekauft hat, teils niedrigere Beträge bezahlt als bisher bekannt. So kostete einer der Datenträger, der von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bearbeitet wird, nur etwas mehr als eine Million Euro. Ursprünglich waren 3,5 Millionen Euro im Gespräch.

Ein Ermittler sagte dem Nachrichtenmagazin: "Die Auswertung dieser CD ist schwierig." Es gebe Probleme, die Klarnamen der Steuersünder herauszufiltern. Größeren Wert für die Fahnder verspricht die Steuer-CD der Genfer Tochter einer großen US-Bank. Gut zwei Millionen Euro wurden für das Datenwerk überwiesen, das die Aachener Staatsanwaltschaft bald bekommt. Die beiden anderen CDs mit den Daten von Kunden Schweizer Großbanken sollen die Strafverfolger in Bochum und Münster abhandeln.
Vermischtes / DEU / Steuern / Kriminalität / Justiz / Finanzindustrie
01.09.2012 · 08:20 Uhr
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