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Magazin: MAN-Schmiergeldaffäre offenbar größer als bislang bekannt

Hamburg (dts) - Die Schmiergeldaffäre bei MAN hat offenbar eine weit größere Dimension, als bislang angenommen. Wie der "Spiegel" berichtet, sollen sich die Provisionszahlungen auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag summiert haben. Davon steht aber anscheinend nur ein Teil unter Schmiergeldverdacht. Insider gehen davon aus, dass die "problematischen Zahlungen" mit Fortschreiten der Ermittlungen zumindest einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erreichen könnten. Staatsanwaltschaft und ein MAN-Sprecher wollten die neuen Summen auf Anfrage des Spiegels nicht bestätigen. Anfang Mai hatten über hundert Beamte dutzende Firmenstandorte und Privatwohnungen durchsucht, um den Verdacht zu erhärten, wonach MAN-Mitarbeiter sich mit Schmiergeldern Bus- und Laster-Aufträge im In- und Ausland gesichert haben sollen. Aufgeflogen waren die fragwürdigen Zahlungen durch eine Betriebsprüfung der Finanzbehörden. Finanzbeamten schickten der Staatsanwaltschaft eine Liste mit 16 Zahlungen über gut 15 Millionen Euro, die MAN zwischen 2002 und 2005 als Ausgaben deklariert hatte. Die Empfänger saßen großteils in Steueroasen.
DEU / Datenaffäre / Steueroasen
06.06.2009 · 15:44 Uhr
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