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Magazin: Linkspartei will Rot-Rot im Saarland und in Thüringen

Erfurt (dts) - Oskar Lafontaines Partei Die Linke will der SPD nach den Landtagswahlen im Saarland und Thüringen am 30. August rot-rote Koalitionen anbieten, um die CDU- Ministerpräsidenten Peter Müller und Dieter Althaus abzulösen. In Thüringen ist die Linke nach Informationen des "Spiegel" unter Umständen auch dann zu einer Zusammenarbeit bereit, wenn sie nicht den Ministerpräsidenten stellen kann, obwohl sie laut Umfragen voraussichtlich stärker sein wird als die SPD. Eine Tolerierung von Rot-Grün schließen die Linken aber aus und reklamieren das Vorschlagsrecht für den Chefjob für sich. Ihr Spitzenkandidat Bodo Ramelow sagt: "Wir wollen regieren." Im Saarland, wo die Linke laut Demoskopen hinter den Sozialdemokraten liegt, hat Lafontaine bereits mehrere Personalvorschläge für eine linke Koalition, die offenbar auch in der SPD konsensfähig sind. Dazu gehört Heinz Bierbaum, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Saarbrücken, als möglicher Wirtschaftsminister, der Sozialpolitiker Volker Schneider aus der linken Bundestagsfraktion als Arbeits- und Rentenexperte sowie die Ex-Grüne Barbara Spaniol für Bildung. Die Linke hofft laut dem Bericht, damit nach den Landtagswahlen neben dem Berliner Senat weitere rot-rote Koalitionen bilden zu können, als Referenzprojekte für eine spätere Regierungsbeteiligung im Bund.
DEU / SAR / THÜ / Landtagswahlen
22.08.2009 · 15:13 Uhr
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