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Magazin: Islamistische Propaganda im Netz immer raffinierter

Hamburg (dts) - Um Kinder und Jugendliche für den Dschihad zu begeistern und neue Attentäter zu rekrutieren, gehen Islamisten im Netz offenbar immer raffinierter vor. Laut eines Berichts des NDR Medienmagazins "ZAPP" richtet sich die Propaganda von Islamisten, die häufig in Videos aufbereitet ist, inzwischen auf unterschiedliche Zielgruppen aus. Während früher vor allem mit martialischen Bildern und mit Bombenbauanleitungen radikalisiert wurde, präsentieren sich Islamisten im Netz nun geradezu "familienfreundlich".

Auf den Webseiten - viele davon deutschsprachig - wird zum Beispiel für Camps geworben, in denen man den Dschihad dank Schul- und Ärzteinfrastruktur "mit der gesamten Familie" leben könne. Islamistische Produktionsfirmen nutzen die Ästhetik westlicher Spielfilme, um Kämpfer und Selbstmordattentäter aufwendig als Helden zu präsentieren. In Hochglanzzeitschriften für Frauen, die kostenlos über das Netz vertrieben werden, schwärmen Autoren von der "Heirat mit dem Kämpfer" oder bieten Verbrauchertipps. Im "Dark Web" mit passwortbeschränkten Zugängen werden zudem terroristische Anschlagspläne geschmiedet. Je radikaler und konkreter, desto mehr finde die Kommunikation im Verborgenen statt. Selbst für Verfassungsschützer sei es schwierig, herauszufinden, was Al Kaida im Netz wo plane, so das Magazin. Manfred Murck vom Hamburger Landesverfassungsschutz sagt: "Das herauszufinden ist vielleicht eher noch die Zukunft, jedenfalls für eine Verfassungsschutzbehörde wie unsere." In der Vergangenheit wurde immer wieder versucht, gegen islamistische Seiten vorzugehen. Bislang erfolglos, denn über Nacht entstehen immer neue Auftritte.
DEU / Terrorismus / Internet
18.05.2011 · 12:36 Uhr
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