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Magazin: Ex-RAF-Terroristin Becker erhielt weniger als 5.000 Mark von Verfassungsschutz

München (dts) - Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker soll angeblich für ihre Gespräche mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein Zahlung von unter 5.000 Mark erhalten haben. Wie das Magazin "Focus" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sollen 1982 in einer "konspirativen Wohnung" des Verfassungsschutzes vertrauliche Treffen zwischen Becker und dem BfV stattgefunden haben. Angeblich soll zudem ein Verfassungsschutzbeamter zu mehreren RAF-Mitgliedern, unter ihnen auch Becker, Kontakt gehabt haben, um sie zum Aufgeben zu bewegen. Der durch die frühere RAF-Terroristin belastete Stefan Wisniewski, der einer der Buback-Attentäter gewesen sein soll, ist nach Aussagen seiner Anwältin durch einen aktuellen Gen-Test entlastet worden. Der Abgleich der DNA von Wisniewski und den der unbekannten Täter soll offenbar negativ gewesen sein. Wie das Magazin "Spiegel" vorab berichtet, soll Becker zwischen Herbst 1981 und Ende 1983 ihr Wissen über die RAF und den Buback-Anschlag preisgegeben haben. Die Ermittlungsbehörden würden damit rechnen, dass sich Becker im kommenden Jahr wegen des Verdachts, am Buback-Mord beteiligt gewesen zu sein, vor Gericht verantworten muss.
DEU / Terrorismus
05.09.2009 · 08:59 Uhr
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