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Magazin: Bundesbehörden beschäftigen immer mehr Leiharbeiter

Hamburg (dts) - Bundesministerien und Bundesbehörden beschäftigen immer mehr Leiharbeiter. Wie der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, stieg die Zahl der Leiharbeiter mit dem Beginn der Großen Koalition von 145 (2005) auf 771 (2008) an. Allein bis Mai dieses Jahres hatten die Bundeseinrichtungen bereits wieder über 500 Leiharbeiter angefordert, die zum größten Teil in Küchen und Wäschekammern eingesetzt werden, aber auch in Bereichen wie Datenerfassung, Statistik und Objektschutz. Meist enden die Arbeitsverhältnisse nach sechs bis sieben Monaten. Nur vier Prozent aller Leiharbeiter erhielten seit 2001 danach einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag.
DEU / Bundesbehörden / Leiharbeit / Arbeitspolitik
06.06.2009 · 12:03 Uhr
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