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Machtkampf um EU-Kommissionspräsident Barroso geht weiter

Straßburg (dts) - Im Europa-Parlament gibt es weiterhin Kritik an dem für eine zweite Amtszeit nominierten EU-Kommissionspräsidenten Barroso. Für seine Wiederwahl werde Barroso keinen Freibrief bekommen, betonte der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe in Straßburg, Werner Langen, in einem Interview im "Deutschlandradio Kultur". Auch vor der Abstimmung über die einzelnen Kommissare würden die Abgeordneten ihr Recht zur Prüfung extensiv nutzen. Eine künftige Kommission müsse zudem stärker auf das Parlament zugehen, forderte Langen. Der Vorsitzende der liberalen Fraktion, Graham Watson, hingegen warf den in Brüssel tagenden Staats- und Regierungschefs vor, Barroso im Vorfeld nicht ausreichend unterstützt zu haben. Der Kommissionspräsident werde dadurch im Parlament einer gemeinen Vertrauensabstimmung unterzogen, sagte Watson in einem Interview im "Deutschlandfunk".
Frankreich / Europaparlament / Kommissionspräsident
19.06.2009 · 09:19 Uhr
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