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Machtkampf in Honduras geht weiter

Tegucigalpa (dts) - Der Kampf um die Macht in dem mittelamerikanischen Land Honduras geht weiter. Costa Ricas Präsident Óscar Arias hatte zur Vermittlung einen Sieben-Punkte-Plan vorgelegt, der die Bildung einer sogenannten "Regierung der nationalen Versöhnung" unter dem alten Präsidenten Manuel Zelaya vorsieht. Laut dem Plan sollen die für Ende November vorgesehenen Wahlen auf Oktober vorgezogen werden und es eine politische Amnestie für Vergehen im Zusammenhang mit der Staatskrise geben. Ein Sprecher der Übergangsregierung bezeichnete eine Umsetzung des Plans als "unmöglich", während ein Vertreter Zelayas dem Vorschlag "prinzipiell" zustimmte. Der bisherige Präsident Zelaya war am 28. Juni gestürzt und außer Landes gebracht worden.
Honduras / Putsch
19.07.2009 · 04:40 Uhr
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