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Machtkampf in der SPD über Parteivorsitz

SPD-Chef MünteferingGroßansicht
Berlin (dpa) - Nach dem desaströsen Abschneiden bei der Bundestagswahl ist in der SPD-Führung ein Machtkampf über den künftigen Parteivorsitzenden ausgebrochen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Sonntag aus Parteikreisen erfuhr, drängten führende Sozialdemokraten aus allen Flügeln bei internen Beratungen am Sonntag auf eine Neubesetzung. Parteichef Franz Müntefering bekräftigte dagegen seine Bereitschaft, weiter im Amt zu bleiben.

Vertreter des SPD-«Netzwerks» von jüngeren Abgeordneten forderten, dass Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier neben dem Fraktionsvorsitz auch die SPD-Führung übernimmt. Dem Vernehmen nach warb der bisherige Umweltminister Sigmar Gabriel bei den Beratungen im hermetisch abgeriegelten Flügel der SPD-Zentrale für eine «Paketlösung» für die gesamte neue Führung. Die Parteilinke erklärte, derzeit sei ein von allen getragener mehrheitsfähiger neuer Kandidat für den SPD-Vorsitz nicht in Sicht. Eine Vorentscheidung über das weitere Vorgehen wird von der Sitzung der Landes- und Bezirksvorsitzenden am Montagabend in Berlin erwartet.

Wahlen / Bundestag / Parteien / SPD
27.09.2009 · 20:43 Uhr
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