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Lücke im Internet Explorer für Attacke auf Google verantwortlich

Mountain View (dts) - Die chinesischen Hacker haben bei ihrem Angriff auf die Dienste von Google offenbar eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Webbrowser Internet Explorer genutzt. Microsoft hat inzwischen die von der Sicherheitsfirma McAfee entdeckte Lücke bestätigt. Das US-Unternehmen riet seinen Kunden, den Internet Explorer bis zu einem Update nur im "geschützten Modus" zu betreiben. "Wir haben noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse im kommerziellen Raum gesehen", erklärte ein Sprecher von McAfee. Bislang kenne man solche Aktionen nur aus dem Regierungs-Sektor. Nach dem Bekanntwerden der Attacken auf mehrere Gmail-Konten von chinesischen Bürgerrechtlern und aufgrund der langjährigen Zensur der chinesischen Seite von Google hatte der Internetriese mit einem Rückzug aus dem Land gedroht. Die chinesische Regierung wies die Vorwürfe einer Beteiligung an den Hackerangriffen zurück und betonte, dass sich Internetunternehmen an chinesische Zensurvorschriften halten müssten.
USA / China / Internet / Kriminalität
15.01.2010 · 09:41 Uhr
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