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Ludwigshafener Lehrer warnten sich per Handy vor Amokläufer

Ludwigshafen (dts) - Ein internes Handy-Alarmsystem hat bei dem tödlichen Angriff eines Ex-Schülers auf seinen früheren Lehrer in Ludwigshafen möglicherweise weitere Opfer verhindert. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet, hatte ein Lehrer den Alarm ausgelöst, als er am Donnerstag seinen Kollegen Rudolf B. stark blutend auf einer Schultreppe entdeckt hatte. Daraufhin wurde ein automatisches Signal auf die Privathandys der anderen Pädagogen im Berufsschulzentrum gesendet, um sie vor einem möglichen Amokläufer zu warnen. Die Anschaffung eines solchen Systems war der Schule 2009 von der Polizei empfohlen worden. Da die Spezial-Handys noch nicht lieferbar gewesen seien, hätten die Technik-Lehrer der Schule ein eigenes Warnsystem für ihre Privathandys entwickelt, berichtet der Ludwigshafener Bürgermeister Wilhelm Zeiser. Durch die Warnung sei es offenbar gelungen, den Täter nach seiner Bluttat im Schulgebäude weitgehend zu isolieren, bis er dort von Polizeibeamten gestellt werden konnte. Der 23-jährige Florian K. hatte seinen Ex-Lehrer B. durch einen Messerstich ins Herz getötet.
DEU / RLP / Amoklauf / Gewalt
20.02.2010 · 10:33 Uhr
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