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Loveparade: Universität Bochum bietet Rechtsberatung

Bochum (dpa) - Nach der Loveparade-Katastrophe will die Universität Bochum Hinterbliebene und Verletzte bei Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen unterstützen.

Der Jurist und Pädagoge Thomas Feltes vom Lehrstuhl für Kriminologie und Polizeiwissenschaft wolle Betroffene beraten und auch im weiteren Verfahren kostenlos unterstützen, teilte die Hochschule mit. Betroffene sollten vor allem nicht allein gegen die Verantwortlichen vorgehen, riet Feltes.

Gegebenenfalls wolle er auch dabei helfen, eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen. «Auch diejenigen, die nicht selbst körperlich geschädigt wurden, aber unmittelbar Zeuge der dramatischen Ereignisse waren, können unter Schock stehen und psychische Spätfolgen erleiden», erklärte Feltes.

Notfälle / Loveparade
26.07.2010 · 14:44 Uhr
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