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London zu Verzicht auf Atom-U-Boot bereit

Ein mit Atomwaffen bestücktes britisches Trident-U-Boot (Archiv).Großansicht
London (dpa) - In der Debatte um eine Reduzierung des weltweiten Atomwaffen-Arsenals ist Großbritannien zum Verzicht auf eines seiner vier Atom-U-Boote bereit. Bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrats will Premierminister Gordon Brown ein entsprechendes Angebot machen.

Die U-Boote mit Trident-Interkontinentalraketen müssen ohnehin in den kommenden Jahren ausgetauscht werden, wie aus einem am Mittwoch vorab bekanntgewordenen Redetext hervorgeht. Zuvor hatte die Regierung schon die Zahl der Trident-Atomsprengköpfe von 200 auf 160 reduziert.

Nach Informationen britischer Medien will Brown am Mittwoch vor der UN-Vollversammlung für weitere Abrüstungsgespräche werben. Am Donnerstag wolle er sein U-Boot-Angebot, das aus Sicht Browns Teil der internationalen Abrüstungsanstrengungen sein soll, dem UN-Sicherheitsrat vorstellen.

In den vergangenen Wochen war das 20 Milliarden Pfund teure Modernisierungsprogramm für die britischen Atom-U-Boote mehrfach auch in die Diskussionen um künftige Haushaltseinsparungen einbezogen worden. Die Flotte soll bis zum Jahr 2024 ausgewechselt werden, mehrere Haushaltspolitiker sahen angesichts des ausufernden Staatsdefizits bei den U-Booten Einsparpotenziale.

Verteidigung / Atom / Großbritannien
23.09.2009 · 12:21 Uhr
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