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London soll Foltervorwürfe untersuchen

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London (dpa) - Die britische Regierung soll Foltervorwürfen gegen ihre Geheimdienste nachgehen. Die Menschenrechtskommission der Regierung habe von Justizminister Jack Straw mit scharfen Worten eine entsprechende öffentliche Untersuchung gefordert, berichtete die britische Zeitung «The Times».

Demnach geht es um mehr als 20 Beschuldigungen von Gefangenen, die im Kampf gegen Terrorgefahren festgesetzt worden waren. Die Menschenrechtskommission könne den wachsenden Kreis der Anschuldigungen nicht länger ignorieren.

Die «Blanko-Dementis» der Regierung seien eine unangemessene Antwort, schrieb der Vorsitzende der Kommission, Trevor Phillips, in einem Brief an den Justizminister. «Es wurde nicht genug getan, um der Kommission und der Öffentlichkeit zu versichern, dass diese Beschuldigungen unbegründet sind.» Die zaghaften Handlungen der Regierung seien «angesichts der britischen Rolle als ein weltweiter Vorreiter für Menschenrechte» unerklärlich, sagte Phillips der «Times».

Geheimdienste / Großbritannien
21.02.2010 · 11:23 Uhr
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