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London bestätigt: Explosives Material in Luftfracht

Explosive Luftpostsendungen aus dem Jemen sollten jüdische Ziele in den USA treffen. Terrorfahnder fingen sie ab, das Sicherheitssystem funktionierte.

London (dpa) - Die britische Innenministerin Theresa May hat bestätigt, dass in einer für die USA bestimmten Luftfracht-Sendung aus dem Jemen explosives Material gefunden wurde.

Ob es sich dabei um einen «funktionsfähigen Sprengsatz» handelte, könne aber noch nicht gesagt werden, sagte May in der Nacht zum Samstag. Das verdächtige Paket war in einem Frachtflugzeug auf einem Flughafen in Mittelengland entdeckt worden. Die Sendung sollte nach Chicago gehen.

Das aus dem Jemen stammende Paket sei nach dem Fund auf dem East- Midlands-Flughafen bei Nottingham sofort von britischen Experten untersucht worden, sagte die Innenministerin. «Im Moment kann ich nur sagen, dass das Objekt explosives Material enthielt», so May. «Unklar ist noch, ob es sich um einen funktionierenden Sprengsatz handelt. Die Untersuchungen dauern an.»

Sie stehe in engem Kontakt mit den zuständigen amerikanischen Stellen. Auch mit US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano habe sie gesprochen, sagte May. Die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit Luftfrachtsendungen aus dem Jemen würden überprüft.

Terrorismus / USA / Großbritannien
30.10.2010 · 12:26 Uhr
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