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Lobo tritt Präsidentenamt in Honduras an

Porfirio LoboGroßansicht
Tegucigalpa (dpa) - Sieben Monate nach dem Putsch in Honduras tritt heute der konservative Unternehmer Porfirio Lobo das Präsidentenamt an. Bei der umstrittenen und von vielen Nachbarstaaten nicht anerkannten Präsidentenwahl am 29. November hatte er 52 Prozent der Stimmen erhalten.

Seinem am 28. Juni gestürzten Vorgänger Manuel Zelaya will Lobo gleich nach der Amtsübernahme freies Geleit ins Ausland zusichern. Zelaya soll dann noch am Tag der Amtseinführung Lobos nach mehr als vier Monaten Zwangsaufenthalt in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa in die Dominikanische Republik ausgeflogen werden. Die Justiz seines Heimatlandes hatte einen Haftbefehl gegen ihn unter anderem wegen Hochverrats und Amtsmissbrauchs erlassen. Die Menschen in dem verarmten mittelamerikanischen Land hoffen, dass die monatelange Staatskrise unter Lobo zu einem Ende kommt und die internationale Isolierung überwunden werden kann. Putsch-Präsident Roberto Micheletti kündigte an, er werde sich ins Privatleben zurückziehen.

Regierung / Konflikte / Honduras / Dominikanische Republik
27.01.2010 · 09:32 Uhr
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