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+++ Live-Ticker zur Lage in Libyen +++

[16:25] +++ Libyen droht ausländischen Journalisten +++

Libyen hat nach Angaben der US-Regierung ausländischen Journalisten massiv gedroht. Tripolis betrachte die wenigen Reporter, die ohne Genehmigung im Land sind, als Angehörige des Terrornetzwerks Al-Kaida, berichtet das US-Außenministerium nach Gesprächen mit hohen libyschen Regierungsbeamten. Die libysche Regierung sei nicht für die Sicherheit dieser Journalisten verantwortlich. Zugleich hätten die Regierungsbeamten aber zugesagt, einige Journalisten internationaler TV-Sender würden ins Land gelassen. Dazu zählten Vertreter von CNN und BBC und des arabischen Senders Al-Arabiya.

[16:14] +++ Malta: Wir sind kein Waffenlieferant für Libyen +++

Die maltesische Regierung hat Berichte aus Brüssel dementiert, wonach der Mittelmeerstaat einer der größten Waffenlieferanten für Libyen in der EU gewesen sein soll. Malta sei nur für den Weitertransport von Waffen genutzt worden, die einem in Italien zugelassenen Unternehmen gehörten, teilte die Regierung am Donnerstag in Valletta mit. Dabei seien in keinem Fall Waffen für Libyen auf maltesischem Boden gewesen, weil diese nur in maltesischem Gewässer transportiert worden seien.

[15:30] +++ Gaddafi: Wenn ihr einander töten wollt, dann tut das +++

Mit einer neuen bizarren Schimpfkanonade hat sich der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi am Donnerstag zu Wort gemeldet. Gaddafi, der vom staatlichen Fernsehen diesmal nicht gezeigt, sondern nur per Telefon zugeschaltet wurde, sagte, in der Stadt Al-Sawija spiele sich derzeit eine «Komödie» ab. «Wenn ihr einander töten wollt, dann tut das», sagte er an die Adresse der Einwohner der Stadt, aus der am Vormittag heftige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Gaddafi-Truppen gemeldet worden waren. Der Moderator des libyschen Fernsehens hörte seine wirre Ansprache mit versteinertem Gesicht an.

[15:06] +++ Rasmussen schließt Nato-Einsatz in Libyen aus +++

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat ein Eingreifen des Militärbündnisses in Libyen ausgeschlossen. Trotz blutiger Unruhen in dem nordafrikanischen Land bedrohe die dortige Lage derzeit weder die Nato noch ihre Partner. Das sagte Rasmussen am Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Zudem gebe es von keiner Seite an die NATO eine Anfrage für einen solchen Einsatz, sagte er nach Angaben der Agentur Interfax. Rasmussen hält sich in der Ukraine zu Gesprächen über eine mögliche Raketenabwehr auf. Die Führung der Ex-Sowjetrepublik ist hier zur Zusammenarbeit mit der NATO bereit, falls auch Russland in das System einbezogen wird.

[15:02] +++ Zehntausende Ägypter und Tunesier auf der Flucht +++

Wegen der schweren Unruhen in Libyen sind seit Wochenbeginn insgesamt mehr als 30 000 Ägypter und Tunesier aus dem Land geflohen. Die meisten Menschen seien auf dem Landweg in das benachbarte Ägypten ausgereist, berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Arabija am Donnerstag. Insgesamt sollen nach offiziellen Angaben aus den Heimatstaaten etwa 1,5 Millionen Ägypter und rund 50 000 Tunesier in Libyen leben.

[14:03] +++ Opposition fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus Libyen +++

Die Opposition hat an die Bundesregierung appelliert, ihren Widerstand gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus Libyen und anderen arabischen Ländern aufzugeben. Italien dürfe damit nicht allein bleiben, erklärten ihre Redner in einer Aktuellen Stunde am Donnerstag im Bundestag.

[14:03] +++ Libyscher Botschafter in Marokko gegen Gaddafi +++

Der libysche Botschafter in Marokko hat sich vom Regime Gaddafis losgesagt und der Opposition angeschlossen. Auch die rund zehn Diplomaten und Mitarbeiter der Botschaft sollen zur Opposition übergelaufen sein. Zuvor hatten libysche Regimegegner an der Botschaft die Flagge des Landes eingeholt und die Gaddafi-Porträts von den Wänden genommen.

[13:54] +++ EU bekräftigt Sanktionsdrohungen gegen Libyen +++

Die EU hat ihre Sanktionsdrohungen gegen das Regime von Libyens Staatschef Gaddafi bekräftigt. «Der Wille des libyschen Volkes muss Beachtung finden», sagte die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton in Brüssel. «Wir sind bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen.»

[13:33] +++ Sicherheitschef von Bengasi läuft zu Regimegegnern über +++

Der Sicherheitschef der ostlibyschen Großstadt Bengasi unterstützt nun die Gegner des Regimes von Staatschef Gaddafi. In einem selbst gedrehten Video habe Ali Huweidi seinen Rücktritt verkündet und erklärt, er wolle die gewaltsamen Angriffe auf Demonstranten nicht mehr unterstützen, berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Arabija. In den vergangenen Tagen sind mehrere Einheiten von Polizei und Armee zu den Regimegegnern übergelaufen. Bengasi, die am Mittelmeer gelegene zweitgrößte Stadt Libyens, wird von schweren Unruhen erschüttert.

[13:08] +++ EU holt Europäer aus Libyen zurück - Schiff aus China +++

Die EU will mit massivem Einsatz die noch rund 5000 bis 6000 EU-Bürger so schnell wie möglich aus Libyen herausholen. Man prüfe den Einsatz von Schiffen - auch Militärschiffen - die im Mittelmeer unterwegs seien, sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Ein chinesisches Schiff habe 500 Plätze für europäische Bürger zur Verfügung gestellt. Das europäische Krisenzentrum MIC koordiniere die Einsätze der Mitgliedsstaaten und tausche Informationen über freie Plätze in Flugzeugen aus.

[11:10] +++ Westerwelle nennt Gaddafi «Diktator» +++

Außenminister Guido Westerwelle hat bei seinem Besuch in Kairo auf Sanktionen gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi gedrängt. «Gaddafi ist ein Diktator, der gegen das eigene Volk vorgeht», sagte Westerwelle in Kairo nach einem Treffen mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa. Bislang konnte sich die Europäische Union nicht auf ein geschlossenes Vorgehen gegen die libysche Führung einigen.

[10:14] +++ Auswärtiges Amt: Noch 160 Deutsche in Libyen +++

In Libyen halten sich nach Schätzungen des Auswärtigen Amts noch etwa 160 Deutsche auf, die zum Teil ausreisen wollen. Man prüfe weiter mit Hochdruck alle Möglichkeiten, sie mit Flugzeugen, Schiffen oder auf dem Landweg aus dem Land zu bringen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf dpa-Anfrage.

[10:07] +++ Al-Arabija: Gaddafis Truppen greifen Al-Sawija an +++

Libysche Truppen, die auf den Befehl von Staatschef Muammar al-Gaddafi hören, sollen am Donnerstag die Stadt Al-Sawija südwestlich der Hauptstadt Tripolis angegriffen haben. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija unter Berufung auf Augenzeugen. Ein ehemaliger libyscher Offizier aus Al-Sawija sagte dem Sender: «Es ist schwer, jetzt die vielen Toten und Verletzten in der Stadt zu zählen.»

[09:47] +++ Türkei holt fünf Deutsche aus Bengasi heraus +++

Die türkische Regierung hat aus der libyschen Küstenstadt Bengasi auch fünf Deutsche herausgeholt. Sie seien zusammen mit etwa 3000 Menschen in der Nacht zum Donnerstag auf zwei Fähren im Hafen der türkischen Stadt Marmaris angekommen, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV.

[09:37] +++ Gaddafis Söhne kämpfen an der Propagandafront +++

Der von Aufständischen umzingelte libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi will nicht aufgeben - auch seine Söhne kämpfen nach wie vor an der Propagandafront. Gaddafis Sohn Al-Saadi erklärte in einem Telefoninterview mit der «Financial Times», 85 Prozent des Landes seien «sehr ruhig und sehr sicher». Sein Bruder Saif al-Islam arbeite derzeit an einer Verfassung für Libyen. Bisher hat das nordafrikanische Land keine Verfassung.

[08:01] +++ Afrikanische Union verurteilt Gewalt in Libyen +++

Die Afrikanische Union (AU) hat das brutale Vorgehen der libyschen Sicherheitskräfte gegen regierungskritische Demonstranten scharf verurteilt. Nach einer Sitzung des AU-Sicherheitsrates am Mittwochabend kritisierte das Gremium die «willkürliche und exzessive Gewalt» gegen friedlich protestierende Demonstranten und sprach von einem Verstoß gegen internationales humanitäres Recht.

Libyen / Unruhen
24.02.2011 · 16:28 Uhr
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