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+++ Live-Ticker zur Japan-Katastrophe +++

[22:46] +++ Auch Kohl aus Tokio verstrahlt +++

Erstmals ist auch bei Gemüse aus Tokio Strahlung oberhalb des zulässigen Grenzwerts festgestellt worden: 890 statt der höchstens erlaubten 500 Becquerel.

[22:04] +++ EU ordnet Zwangskontrollen für Lebensmittel aus Japan an +++

[19:48] +++ Zahl der Beben- und Tsunami-Opfer steigt weiter +++

Die Zahl der insgesamt gefundenen Toten liegt nun bei mehr als 9800, mehr als 17 500 Menschen gelten als vermisst

[19:30] +++ US-Atombehörde startet Sicherheitsüberprüfung für Kraftwerke +++

[18:18] +++ Zustand verstrahlter Fukushima-Arbeiter stabil +++

[17:58] +++ Merkel pocht auf Stresstest für alle europäischen Atommeiler+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel pocht auf scharfe Sicherheitsüberprüfungen aller Atomkraftwerke in Europa. «Wir werden hier hoffentlich vereinbaren, dass es Stresstests für alle Kernkraftwerke gibt», sagte Merkel vor Beginn des EU-Gipfels. Das Sicherheitsniveau müsse das höchstmögliche sein.

[17:45] +++ Atom-Katastrophe schlägt hohe Wellen bei Jugend+++

Sowohl die Umweltorganisation Greenpeace als auch die Jugendzeitschrift Bravo verzeichnen nach der Katastrophe von Fukushima ein gestiegenes Politikinteresse junger Menschen. Sie engagierten sich in sozialen Netzwerken gegen Atomkraft und gingen für eine Energiewende auf die Straße.

[17:20] +++ Experte: Salzkruste auf Brennstäben gefährdet Kühlung nicht +++

Tagelang ließen die Betreiber das japanische Atomkraftwerk Fukushima mit Meerwasser kühlen. Ein US-Experte hat nun gewarnt, die dabei auf den Brennstäben abgelagerte Salzschicht blockiere die weitere Kühlung. Der Direktor des Instituts für Energietechnik an der Technischen Universität Dresden, Antonio Hurtado, sieht in der Kruste allerdings keine große Gefahr.

[15:51] +++ Einige deutsche Firmen befürchten Kurzarbeit wegen Japan +++

Mehrere deutsche Firmen prüfen derzeit wegen der Japan-Krise Kurzarbeit. Sie befürchteten, dass sie wegen Lieferengpässen in einigen Wochen ihre Produktion zurückfahren müssten, teilte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Sie bestätigte damit einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung». Anfragen kämen aus dem Automobilbereich.

[15:41] +++ Nach Atomunglück: Sorge wegen Koi-Karpfen +++

Nach dem Atomunglück in Japan wächst in Deutschland die Sorge um Koi-Karpfen. Bei der Feuerwehr im brandenburgischen Fürstenwalde meldeten sich besorgte Bürger, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Sie wollten wissen, ob sie bedenkenlos importierte Kois in den Teich setzen oder japanischen Bambus in den Garten pflanzen könnten. Grund ist nach Angaben einer Stadtsprecherin ein Fahrzeug der Feuerwehr, das Messgeräte für radioaktive Strahlung hat.

[15:28] +++ Organisation Luftfahrt ohne Grenzen schickt Wasser und Babykost +++

Mineralwasser und Babynahrung für das japanische Katastrophengebiet will der Verein Luftfahrt ohne Grenzen mit Partnern auf den Weg bringen. Insgesamt sollten 150 Tonnen Hilfsgüter Anfang April mit einem Sonderzug von Frankfurt aus nach Hamburg zur Verschiffung gebracht werden, teilte der in Frankfurt ansässige Verein mit. Darunter seien neben 100 000 Litern Mineralwasser auch Babynahrung, Decken und Feldkocher. Die Lieferung habe einen Wert von über 300 000 Euro.

[15:20] +++ Bei deutschen Firmen in Japan läuft die Produktion wieder +++

Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben haben deutsche Firmen in Japan die Probleme überwiegend im Griff und können die Produktion wieder aufnehmen. Die Chemiekonzerne Bayer und BASF sowie der Autozulieferer Bosch produzieren bereits nahezu an allen Standorten. Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler will nach mehreren Tagen Pause möglichst schnell dort wieder Teile und Lastwagen bauen. Beim Softwareunternehmen SAP wie auch bei Lanxess dürfen die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, für andere wurden Hotelzimmer in südlichen Landesteilen angemietet. Einige - wie die Mitarbeiter des Reifenherstellers Conti - wurden in die Heimat ausgeflogen.

[15:08] +++ Unions-Obmann: Brüderle untergräbt Glaubwürdigkeit +++

Der Obmann der Unions-Fraktion im Umweltausschuss, Josef Göppel (CSU), hat die Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zur Atompolitik scharf kritisiert. «Brüderle untergräbt die Glaubwürdigkeit der gesamten Bundesregierung», sagte Göppel der in Halle erscheinenden «Mitteldeutschen Zeitung». «Denn die Bundeskanzlerin legt ja bei jeder Gelegenheit Wert darauf, dass diese Wende in der Atompolitik dauerhaft ist und kein wahltaktisches Manöver.» Göppel betonte, er habe die Sorge, dass nach dem Abflauen der Gefahren in Japan manche Kräfte in der Koalition versuchen könnten, das Rad wieder zurück zu drehen.

[14:50] +++ Erhöhte Radioaktivität im Meerwasser bei Fukushima +++

Die Strahlenbelastung im Meer nahe dem japanischen Krisenmeiler Fukushima Eins steigt weiter. Wie der Stromkonzern Tepco mitteilte, wurden im Meer in der Nähe der Abflussrohre der Reaktorblöcke 1 bis 4 etwa um das 150-fach erhöhte Werte von radioaktivem Jod-131 gemessen. Dies sei die höchste Belastung, die bis jetzt im Meer gemessen wurde, hieß es. Die Werte bedeuteten aber weiter keine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Dennoch müssten sie weiter beobachtet werden, sagte ein Tepco-Sprecher nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo.

[14:32] +++ BVB-Profi Kagawa bittet um Hilfe für Erdbeben-Opfer +++

Fußball-Profi Shinji Kagawa hat einen Tag nach seiner Rückkehr aus Japan um Hilfe für die Opfer des verheerenden Erdbebens in seiner Heimat gebeten. «Japan ist in großer Not. Ich bitte meine deutschen Freunde, uns zu unterstützen», sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund. Nach seinem Mittelfußbruch, den er sich im Januar beim Asien-Cup zugezogen hatte, hofft Kagawa auf ein baldiges Comeback beim Bundesliga-Spitzenreiter. «Ich möchte im April wieder spielen.» Aus Angst vor der drohenden Atomkatastrophe in Fukushima hatte Kagawa seine Reha in Osaka fortgesetzt und war am Mittwoch nach Dortmund zurückgekehrt.

[14:12] +++ Atomunglück: Fast 100 Tests bei Japan-Heimkehrern +++

Nach dem Atomunglück in Japan hat das Bundesamt für Strahlenschutz 94 Tests auf Radioaktivität registriert, die Heimkehrer in Deutschland machen ließen. Dabei wurden bei einem Drittel der Untersuchten geringfügige Mengen von Jod -131 und Tellur-/Jod-132 festgestellt. «Alle sind weit entfernt von gesundheitlichen Risiken», erklärte der Präsident des Bundesamtes, Wolfram König. Dort ließen sich bereits zwölf Rückkehrer kostenlos testen. Bundesweit gibt es 20 Messstellen verschiedener Träger. So bieten zum Beispiel auch die Universitäten Köln, Tübingen und Hamburg Untersuchungen an.

[12:46] +++ Toyota nimmt Prius-Produktion Montag wieder auf +++

Nach der Naturkatastrophe in Japan versucht der weltgrößte Autohersteller Toyota, in seiner krisengeschüttelten Produktion den Hybrid-Modellen Vorrang einzuräumen. Das Unternehmen teilte mit, den Bau dreier Modelle mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor von nächster Woche an wieder aufzunehmen. In Japan laufen bisher nur Toyota-Werke für Ersatzteile und für Komponenten, die für die Fertigung in Übersee benötigt werden.

[12:42] +++ Russland fordert strengere Regeln für Atomkraftwerke +++

Russland hat angesichts des Reaktorunglücks in Japan strengere und international einheitliche Regeln für Atomkraftwerke (AKW) gefordert. Kremlchef Dmitri Medwedew rief in Moskau zu weltweiten Beschränkungen für den AKW-Bau in Erdbebengebieten auf. Das Unglück in Fukushima zeige, dass solche zusätzlichen Anforderungen nötig seien, sagte Medwedew in einer Videobotschaft. Außerdem verlangte er weitere Vollmachten etwa für die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. Es müsse garantiert werden, dass alle Kernkraftwerke unter gleichen Bedingungen arbeiteten, sagte Medwedew.

[12:36] +++ Wetterdienst: Wind weht weg von Tokio +++

Der Wind in Japan steht weiter günstig und treibt mögliche Schadstoffe aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima nach Osten auf das offene Meer. Der Wind weht schwach aus Nordwest, sagte Stefan Külzer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Zwar dreht der Wind am Freitag vorübergehend auf Südost, er weht aber überwiegend schwach und dreht im Tagesverlauf zurück auf die günstige Nordwest-Richtung. Am Samstag frischt er auf und weht in stürmischen Böen - aber voraussichtlich weiterhin aus Nordwest.

[12:21] +++ Brüderle: Atom-Moratorium kein Wahlkampfmanöver +++

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe vor Industriemanagern die Abschaltung der sieben älteren Atommeiler als reine Wahlkampftaktik bezeichnet. Diese Darstellung sei falsch, sagte er im Bundestag. Die Sicherheit der Kernkraftwerke habe für die schwarz-gelbe Regierung absolute Priorität. «Uns Wahlkampfmanöver vorzuwerfen, ist absurd.»

[11:56] +++ Industrieverband: Brüderle zu Atom falsch wiedergegeben +++

Der Industrieverband BDI hat angebliche Äußerungen von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), wonach das Atom-Moratorium der Bundesregierung Wahlkampfstrategie sei, als Protokollfehler dargestellt. BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf erklärte zum Protokoll über die Sitzung des BDI-Präsidiums vom 14. März, dem Montag nach dem Beginn der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima: «Es liegt ein Protokollfehler vor. Die Äußerung des Bundeswirtschaftsministers ist falsch wiedergegeben worden.»

[11:55] +++ Suche nach Vermissten in Fukushima besonders schwierig +++

Helfer haben in der Gegend um das Atomkraftwerk in Fukushima bisher kaum nach Vermissten suchen können. Die nukleare Gefahr behindere die Suche nach Erdbeben- und Tsunamiopfern, sagte ein Retter. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo sind bei der Naturkatastrophe etwa acht Prozent aller Opfer in der Präfektur Fukushima ums Leben gekommen.

[11:38] +++ Lieferengpass bei Anti-Atom-Aufklebern +++

Die Anti-Atomkraft-Bewegung hat nach der Katastrophe in Japan immensen Zulauf, als Folge wird allerdings ihr Werbematerial knapp. Aufkleber, Fahnen oder Buttons mit der roten, lachenden Sonne, dem Symbol der Bewegung - bis zu 800 Bestellungen pro Tag gingen in den vergangenen zwei Wochen bei der Initiative «ausgestrahlt» ein.

[11:33] +++ BDI: Brüderle zu Atom falsch wiedergegeben +++

Der Industrieverband BDI hat angebliche Äußerungen von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), wonach das Atom-Moratorium der Bundesregierung Wahlkampfstrategie sei, als Protokoll-Fehler dargestellt. «Es liegt ein Protokollfehler vor. Die Äußerung des Bundeswirtschaftsministers ist falsch wiedergegeben worden», hieß es.

[11:31] +++ Japan erwägt weiter Kandidatur für Olympia 2020 +++

Trotz der verheerenden Naturkatastrophen und der Atomkrise erwägt Japan weiter eine Kandidatur für die Olympischen Spiele 2020. Am kommenden Dienstag ist in Tokio ein Strategietreffen geplant. Mit einer endgültigen Entscheidung wird im Juli gerechnet.

[11:25] +++ Twitter-Duell zu Brüderle +++

Regierungssprecher Steffen Seibert und der Grünen-Politiker Volker Beck haben sich per Internetdienst Twitter einen bislang einmaligen Schlagabtausch über die Atompolitik geliefert. Der Auslöser: Angebliche Äußerungen von Wirtschaftsminister Brüderle, der Grund für das Atom-Moratorium der Regierung seien die anstehenden Landtagswahlen gewesen.

[11:21] +++ Experte: Erst Bruchteile von Radioaktivität in Japan frei +++

Wenn es nicht gelinge, die Kühlung der Reaktoren und der Brennelementelager stabil hinzubekommen, werde die Belastung stetig wachsen, sagte der Nuklearexperten Michael Sailer. Die Lage sei noch immer bedrohlich: «Wir sind noch auf der Intensivstation.»

[11:18] +++ Nord-Regierungschefs beraten über Energiepolitik +++

Die Ministerpräsidenten der fünf norddeutschen Bundesländer streben eine gemeinsame Erklärung an, in der sie sich zum zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien bekennen. Mit Spannung wird erwartet, welcher Stellenwert der Atomkraftnutzung in dem Papier noch beigemessen wird. 6 der 17 deutschen Atomkraftwerke stehen in Norddeutschland.

[09:59] +++ Neues starkes Nachbeben in Japan +++

Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 hat die Krisenregion in Japan erschüttert. Das Zentrum lag etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Sendai. Die Erdstöße ereigneten sich um 17.21 Uhr (Ortszeit).

[09:40] +++ Nach Strahlenunfall: Arbeiter in Reaktor 3 abgezogen +++

[09:31] +++ Merkel: AKW-Sicherheit europa- und weltweit verbessern +++

Bundeskanzlerin Merkel hat sich nach der Atomkatastrophe in Japan für eine internationale Überprüfung der Sicherheit von Kernkraftwerken starkgemacht. Sie werde auf dem am Nachmittag in Brüssel beginnenden EU-Gipfel die von EU-Kommissar Günther Oettinger angekündigten europaweiten Stresstests für Atomkraftwerke unterstützen, sagte Merkel in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag.

[09:28] +++ Japans Regierung will Bauern um AKW entschädigen =

[09:14] +++ Tokios Börse schließt schwach +++

Die Sorge über Produktionsrückgänge in Folge der Katastrophe im Nordosten Japans hat die Börse in Tokio belastet. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsende einen moderaten Verlust von 14,46 Punkten oder 0,15 Prozent beim Stand von 9435,01 Punkten.

[07:55] +++ Gelber Regen macht Menschen bei Tokio nervös +++

Ein gelblicher Film habe sich in manchen Orten auf Dächer und Straßen gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Mehr als 200 Menschen hätten daraufhin beunruhigt bei der japanischen Wetterbehörde angerufen. Die habe am Donnerstag dann jedoch Entwarnung gegeben: Die gelbe Farbe komme von Pollen in der Luft.

[07:31] +++ Drei Arbeiter in Fukushima gefährlich verstrahlt +++

Drei Arbeiter in dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima haben eine außerordentlich hohe Strahlendosis abbekommen. Sie seien 170 bis 180 Milisievert ausgesetzt gewesen, sagte Hidehiko Nishiyama von der japanischen Atomsicherheitsbehörde (NISA). Zwei von ihnen seien mit Verbrennungen an den Beinen ins Krankenhaus gebracht worden. Sie hatten an Reaktor 1 gearbeitet.

[06:23] +++ Japanische Aktienkurse nahezu unverändert +++

Eine Stunde vor Handelsschluss lag der Nikkei-Index auf der Basis von 225 Aktien wie am Vortag bei etwa 9450 Punkten.

[06:03] +++ Mehrere Länder schränken Importe aus Japan ein +++

Immer mehr Länder verbieten den Import von Gemüse und Milch aus der Gegend um das havarierte Atomkraftwerk in Japan. Nun wollen auch Singapur, Hongkong und Australien kein Gemüse, Obst und Milchprodukte aus den betroffenen Präfekturen mehr einführen. Singapur schränkt auch die Einfuhr von Meeresfrüchten und Fleisch aus Fukushima, Ibaraki, Tochigi and Gunma ein. Die kanadische Lebensmittelbehörde teilte mit, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus diesen Gegenden werde nur noch mit «akzeptablen Dokumenten, die ihre Sicherheit nachweisen» ins Land gelassen.

[05:29] +++ Trinkwasser in Tokio: Strahlenbelastung gesunken +++

In der japanischen Hauptstadt Tokio ist die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge festgelegten Grenzwert gesunken.

[04:34] +++ Beleuchtung in Block 1 +++

Im Kontrollraum von Block 1 konnte die Beleuchtung instand gesetzt werden

[04:17] +++ Japankrise könnte zu mehr Kurzarbeit in Deutschland führen +++

Wegen der Krise in Japan müssen Arbeitnehmer in einzelnen deutschen Branchen möglicherweise mit Kurzarbeit rechnen. Entsprechende Pläne gibt es nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» in Unternehmen, die auf japanische Zulieferer angewiesen sind.

[04:00] +++ Edano: DGB-Chef warnt vor Rückkehr zur Tagesordnung +++

DGB-Chef Michael Sommer hat die umgehende Zurücknahme der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke gefordert. «Wir sollten sofort zum rot-grünen Atomkonsens zurückkehren, ohne dass Restlaufzeiten übertragen werden.»

[03:49] +++ «SZ»: Brüderle begründet Atom-Moratorium mit Wahlen +++

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) das Kernkraft-Moratorium mit den anstehenden Landtagswahlen begründet. Das geht aus einem BDI-Protokoll hervor, das der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt. Den Eindruck, das Moratorium hänge mit den Wahlen zusammen, hatte die Regierungskoalition aus Union und FDP eigentlich vermeiden wollen.

[03:42] +++ Edano: «Wir dürfen nicht zu optimistisch sein» +++

Die Situation des Atomkraftwerks Fukushima gibt nach Einschätzung der japanischen Regierung weiter Anlass zu großer Sorge.

[03:15] +++ Atom-Behörde veröffentlicht Aufklärungs-Comic +++

Die japanische Atom-Behörde NISA hat eine comicartige Aufklärungsbroschüre für den atomaren Notfall veröffentlicht. Anhand kleiner Zeichnungen erklärt die NISA darin, wie sich Menschen im Ernstfall verhalten sollen und wie eine Panik vermieden werden kann.

[02:58] +++ AKW Fukushima soll weiter mit Meerwasser gekühlt werden +++

[02:16] +++ Experte: Salzkruste verursacht neue Risiken in Fukushima +++

Nach der Kühlung der Anlagen mit Meerwasser hätten sich in den Reaktoren große Mengen Salz angesammelt, das die Brennstäbe verkrusten und damit die Wasserkühlung blockieren könne, sagt der ehemalige Reaktorsicherheitschef des US-Konzerns General Electric, Richard Lahey.

[02:08] +++ Einsatzkräfte nehmen Arbeiten an Reaktorblock 3 wieder auf +++

[01:44] +++ Erde in Japan kommt nicht zur Ruhe +++

Die japanische Hauptinsel Honshu ist am Donnerstag erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Erdstoßes der Stärke 4,9 lag in der Präfektur Ibaraki, südlich der Region Fukushima mit dem havarierten Atomkraftwerk und 58 Kilometer nordnordöstlich von Tokio

[01:42] +++ Aktienbörse in Tokio zur Eröffnung gut behauptet +++

Die japanische Aktienbörse hat am Donnerstag mit leicht steigenden Kursen eröffnet.

[01:30] +++ Asia-Trend hält an +++

Der Trend zum sogenannten «Feel Good Food», das die meist leichte Küche asiatischer Länder deckt, hält laut DEHOGA Bundesverband an.

[01:11] +++ Tsunami-Region Iwate setzt Wahlkampf aus +++

In zwölf japanischen Präfekturen hat am Donnerstag der Wahlkampf für Gouverneurswahlen am 10. April begonnen. Die im Katastrophengebiet liegende Präfektur Iwate setzte den Wahlkampf jedoch aus.

[01:11] +++ Strahlenschutz-Gesellschaft: Fukushima-Problem «geht erst los» +++

Die Situation im Katastrophen-AKW Fukushima ist nach Meinung des Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, keineswegs entschärft. «Wir sind in der Liga von Tschernobyl«, sagt er. Der Zerfall des radioaktiven Materials gehe weiter.

[00:57] +++ Kaum noch abgefülltes Wasser in Tokio zu bekommen +++

[00:36] +++ Nuklearunglück behindert Suche nach Vermissten +++

[00:33] +++ Autobahn durch Präfektur Fukushima wieder für Verkehr freigegeben +++

[00:10] +++ Hongkong verbietet Import japanischer Lebensmitteln +++

Hongkong untersagt die Einfuhr von Lebensmitteln aus fünf japanischen Präfekturen. Die Regelung betrifft landwirtschaftliche Produkte wie Milch, Fleisch und Gemüse sowie Fisch und Meeresfrüchte aus den Regionen Fukushima, Ibaraki, Tochigi, Gunma und Chiba.

[23:56] +++ Erstmals Dampf über Block 1 +++

Aufnahmen des Fernsehsenders NHK zeigen, wie weißer Dampf über den Reaktorblöcken 1, 2 und 4 aufsteigt.

Japan / Erdbeben / JAPAN_LIVETICKER
24.03.2011 · 22:57 Uhr
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