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+++ Live-Ticker zum Erdbeben in Japan +++

Tokio/Berlin (dpa) - Live-Ticker zum Erdbeben in Japan:

[01:29] +++ Evakuierung auch um Reaktor 2 angeordnet +++

Nach dem Ausfall der Kühlanlage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 2 haben die Behörden auch dort Evakuierungen in einem Umkreis von drei Kilometern angeordnet.

[00:48] +++ Notfall in weiterem AKW in Japan +++

Auch für das japanische Atomkraftwerk Fukushima 2 ist der atomare Notfall ausgerufen worden. Das Kühlsystem in den drei Reaktoren des AKW sei ausgefallen, berichtete die Agentur Kyodo.

[23:02] +++ Radioaktivität in japanischem Reaktor steigt massiv +++

Im Kontrollraum des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Nummer 1 ist die Radioaktivität auf das 1000-Fache des normalen Werts gestiegen. Es kann sein, dass Radioaktivität auch aus der Anlage ausgetreten ist. Der Evakuierungsbereich wurde auf 10 Kilometer ausgeweitet.

[21:11] +++ Tsunami-Schäden in Kalifornien +++

Über zwei Meter hohe Tsunami-Wellen haben den nordkalifornischen Ort Crescent City getroffen. Mehr als 30 Boote im Hafen wurden beschädigt.

[21:11] +++ Mini-Tsunami erreicht Neuseelands Küste +++

Die Tsunami-Welle im Pazifik hat Neuseeland erreicht. Dort wurde aber nur ein um 15 bis 20 Zentimeter höherer Wasserstand gemessen.

[20:33] +++ Nachbeben halten Japaner in Atem +++

In der Provinz Nagano erschütterte ein Beben der Stärke 6,6 um 03.59 Uhr die Erde. Eine Warnung vor Tsunami gaben die Behörden aber nicht aus. Die Region liegt weit von der Gegend entfernt, die von dem Beben der Stärke 8,8 heimgesucht worden war.

[19:26] +++ Merkel: Deutschland an der Seite Japans +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Japan die langfristige deutsche Hilfe beim Wiederaufbau der vom Beben zerstörten Landstriche zugesagt. «Japan soll wissen, dass Deutschland in dieser schwierigen Stunde an seiner Seite steht», sagte Merkel in Brüssel.

[19:15] +++ Japans Botschafter in Berlin hält Beben noch für unüberschaubar +++

[19:07] +++ Röttgen schließt AKW-Kernschmelze in Japan nicht aus +++

Angesichts der Probleme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) betont, dass dort «äußerstenfalls eine Kernschmelze» drohe. Dies könne bis zu drei Blöcke des AKW betreffen. «Das ist eine ernste Situation», sagte Röttgen am Abend in Bonn. Die japanische Regierung würde aber derzeit alles dafür tun, die Notstromversorgung für das Kühlsystem wieder in Betrieb zu bekommen. Angesichts der weiten Entfernung und des angekündigten Wetters sei im Falle einer Kernschmelze in dem japanischen Atomkraftwerk für Deutschland nicht mit radioaktiver Strahlung zu rechnen, so Röttgen.

[19:05] +++ Reaktorkühlmittel aus den USA für japanischen Meiler +++

[18:52] +++ USA schicken Flugzeugträger nach Japan +++

[18:44] +++ UN bieten Japan Expertenteam zur Hilfekoordinierung an +++

[18:33] +++ Erdbeben in Japan heizt neue Atomdebatte an +++

Die Gefahr einer Reaktorschmelze in Japan hat die Atomdebatte in Deutschland neu angeheizt. Vor allem bei Linken, Grünen und Umweltverbänden wurden kritische Stimmen laut. Das Unglück in Japan kam einen Tag vor der geplanten Großdemonstration gegen Atomkraft in Baden-Württemberg. 40 000 Menschen sollen an diesem Samstag vom Atomkraftwerk Neckarwestheim bis ins 45 Kilometer entfernte Stuttgart bilden.

[18:32] +++ Alle Frankfurt-Japan-Flüge für Samstag finden statt +++

[18:27] +++ Tsunami bedroht Pazifikregion - Mancherorts Entwarnung +++

[18:25] +++ Radioaktivität in japanischem Atomkraftwerk steigt +++

Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima steigt die Radioaktivität in einem Turbinengebäude des Reaktors Nummer 1. Zudem ist auch der Druck in einem der Reaktoren gestiegen.

[18:22] +++ Kyodo: Zahl der Erdbeben-Toten vermutlich über 1000 +++

[18:19] +++ Deutschland schickt Bergungsspezialisten nach Japan +++

Deutschland schickt an diesem Samstag rund 40 Spezialisten des Technischen Hilfswerkes (THW) ins japanische Erdbebengebiet. Das Team sei auf die Rettung und Bergung von Menschen in Katastrophengebieten spezialisiert, teilte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag in Berlin mit. Zusätzlich seien bereits vier THW-Experten auf dem Weg, um die Deutsche Botschaft in Tokio bei der Erkundung weiterer Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

[18:19] +++ Tsunami-Wellen treffen auf US-Westküste +++

Ein von dem mächtigen Erdbeben vor Japan ausgelöster Tsunami hat die amerikanische Westküste getroffen. Die ersten Wellen rollten am Morgen (Ortszeit) an die Strände des US-Bundesstaates Oregon, wie der Radiosender KCBS berichtete. Für die gesamte Westküste war schon in der Nacht eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Die US-Behörden warnten vor Wellen bis zu einer Höhe von zwei Metern. Nach ersten Meldungen blieben die Wellen zunächst aber deutlich kleiner.

[17:51] +++ Greenpeace: Lage in AKW weiter kritisch +++

Nach Informationen der Umweltschutzorganisation Greenpeace versuchen die Betreiber des japanischen Atomkraftwerks Fukushima nach dem Störfall, mehr Wasser in das Kühlsystem zu pumpen. Eine Sprecherin sagte der dpa, angeblich würden Brennstäbe bereits zwei Meter aus dem Wasser ragen. Experten befürchten eine Kernschmelze, wenn nicht rasch das Kühlsystem wieder ans Laufen kommt. Wegen eines sogenannten Station Blackouts musste die Notkühlung mit Batterien betrieben werden. Nach den Greenpeace-Informationen wurde Militär in die Krisenregion geschickt. Der Ausfall der gesamten Stromversorgung im Atomkraftwerk Fukushima und ein Rückgriff auf eine Batterieversorgung könnte nach Ansicht von Experten mindestens als Störfall eingestuft werden.

[17:50] +++ Zollitsch: Erdbeben-Opfer brauchen Gebete und Spenden +++

Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Christen zu Gebeten und Spenden für die Erdbeben-Opfer in Japan aufgerufen. «Die Überlebenden brauchen in den kommenden Wochen und Monaten dringend unsere geschwisterliche und großherzige Hilfe», erklärte der Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch. In einem Brief an den Vorsitzenden der Japanischen Bischofskonferenz, Peter Takeo Okada, schrieb er: «Ich bitte die Gläubigen in unserem Land, Ihre Kirche und alle von der Katastrophe betroffenen Menschen im Gebet, aber auch mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, und so im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Not nach dem Unglück zu lindern.»

[17:49] +++ DB-Luftfrachtzentrum in Japan intakt +++

[17:41] +++ Japan-Beben und Lage in Libyen drücken Dax unter 7000 Punkte +++

[17:40] +++ Staffel-Weltmeister Norwegen spendet für Japan +++

[17:30] +++ Erdbeben bedroht Europas Versicherungsbranche +++

[17:27] +++ Wolfsburgs Japaner Hasebe: Familie geht es gut +++

[17:20] +++ Kardinal Meisner ruft zum Gebet für Erdbeben-Opfer auf +++

[17:14] +++ Deutscher Augenzeuge: «Menschen suchten unter Tischen Schutz» +++

Der deutsche Unternehmensberater Serkan Toto hat das schwere Erdbeben in Japan am Flughafen Tokio-Narita erlebt. Er war auf dem Weg zum Flugsteig, als der Boden erstmals wankte. «Alle Menschen um mich warfen sich auf den Boden, manche suchten unter Tischen Schutz», schrieb er am Freitag in einer E-Mail an die Deutsche Presse-Agentur. Zu dem Zeitpunkt seien mehrere Tausend Menschen am Flughafen gewesen.

[17:07] +++ Euro kaum bewegt - Yen durch Erdbeben nicht belastet +++

Der Euro hat sich kaum bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3834 Dollar gehandelt. Bereits im frühen Handel hatte er ungefähr auf diesem Niveau notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3773 (Donnerstag: 1,3817) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7261 (0,7238) Euro. Der japanische Yen geriet zum Euro nach dem bisher schwersten Erdbeben in Japan nur kurzzeitig unter Druck.

[17:00] +++ Tsunami-Wellen treffen auf US-Westküste +++

Der vom Japan-Beben ausgelöste Tsunami hat am Morgen (Ortszeit) die amerikanische Westküste getroffen. Die ersten Wellen trafen an der Stränden des US-Bundesstaates Oregon ein, wie der Radiosender KCBS berichtete. Für die gesamte Westküste war schon in der Nacht eine Tsunami-Warnung ausgerufen worden. Die Behörden warnten vor Wellen bis zu einer Höhe von zwei Metern.

[16:58] +++ Bundesregierung: Atommeiler für Erdbeben vorbereitet +++

Die 17 deutschen Atomkraftwerke sind nach Ansicht der Bundesregierung auf hiesige Erdbeben vorbereitet. «Die Anlagen werden bei Überschreiten bestimmter sicherheitsrelevanter Grenzwerte automatisch abgeschaltet», teilte das Umweltministerium mit. Die Kernkraftwerke seien «gegen die bei uns zu erwartenden Erdbeben» ausgelegt.

[16:58] +++ Bundespräsident Wulff sendet Beileidsadresse an Kaiser Akihito +++

[15:42] +++ Deutsche Judokas in Japan wohlauf +++

Die deutschen Judokas um Olympiasieger Ole Bischof haben das verheerende Erdbeben unbeschadet überstanden. Alle Athleten seien wohlauf, berichtete der Deutsche Judo-Bund (DJB) am Freitag auf seiner Homepage. Die deutschen Frauenbereiten sich derzeit in der Hauptstadt Tokio auf die anstehenden Großereignisse EM und WM vor. Die Männer weilen in Tenri bei Osaka.

[15:38] +++ Weitflächige Brände sind in Stadt Kesennuma +++

[15:35] +++ Experten: AKW Fukushima nur noch per Batterie gekühlt +++

Nach dem Erdbeben läuft das Notkühlsystem des Atomkraftwerks Fukushima nach japanischen Informationen nur noch im Batteriebetrieb. Die Batterien lieferten nur noch Energie für wenige Stunden, erklärte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln unter Verweis auf japanische Angaben. «Im allerschlimmsten Fall droht dann eine Kernschmelze», sagte GRS-Sprecher Sven Dokter. Was genau passieren könne, sei aber aufgrund der unklaren Lage noch nicht zu beurteilen. Die japanische Regierung ließ vorsichtshalber tausende Menschen aus der Region evakuieren.

[15:34] +++ UN-Generalsekretär Ban bietet Japan «jede erdenkliche Hilfe» an +++

[15:10] +++ Beben erschüttert auch Börsen - Aber Panik bleibt aus +++

[15:01] +++ Britische Rettungsteams stehen für Japan bereit +++

[15:01] +++ Atomenergiebehörde will mehr Informationen über Japans Atommeiler +++

[14:41] +++ FIFA-Präsident Blatter drückt Japan Mitgefühl aus +++

[14:40] +++ Tsunami trifft Hawaii +++

Ein vom mächtigen Erdbeben vor Japan ausgelöster Tsunami hat am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) Hawaii getroffen. Die Flutwelle prallte nach Fernsehberichten zunächst auf die Küste der Insel Kauai. Über das Ausmaß der Flut und die Folgen gab es zunächst keine Berichte. Bereits in der Nacht waren die Menschen in den niedrig gelegenen Gebieten der Hawaii-Inseln aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. Gäste in Hotels wurden in höhere Stockwerke gebracht.

[14:37] +++ Mindestens 200 Tote allein in japanischer Stadt Sendai +++

Allein in den Küstengebieten der japanischen Hafenstadt Sendai wurden nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo 200 bis 300 Leichen gezählt.

[14:34] +++ Zahl der Todesopfer auf über 90 gestiegen +++

[14:33] +++ Augenzeuge in Tokio: «Es war wie auf einem Dampfer im Sturm» +++

Die Zahl der Todesopfer ist nach Angaben des japanischen Fernsehsenders NHK auf mehr als 90 gestiegen. Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst.

[14:22] +++ UN und Rotes Kreuz bereiten sich auf Katastrophe vor +++

[14:07] +++ Japan bittet US-Streitkräfte um Hilfe +++

Die japanische Regierung hat um Einsatz der im Land stationierten US-Streitkräfte gebeten, um bei den Noteinsätzen in Folge des verheerenden Erdbebens zu helfen.

[13:55] +++ Nato-Generalsekretär kondoliert Japanern +++

[13:51] +++ Feuer in anderem Atomkraftwerk gelöscht +++

Das Feuer im japanischen Atomkraftwerk Onagawa in der Provinz Miyagi ist nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA gelöscht. Dies habe die japanische Atomsicherheitsbehörde NISA der IAEA mitgeteilt, gab die UN-Behörde in Wien bekannt. Nach Angaben der japanischen Behörden ist nach dem Erdbeben keine ausgetretene Radioaktivität gemessen worden, so die IAEA. Mehrere Atomreaktoren seien heruntergefahren worden.

[13:51] +++ Angst vor radioaktivem Leck - 2000 Anwohner auf der Flucht +++

Rund 2000 Anwohner eines Atomkraftwerks in der japanischen Provinz Fukushima sind aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Grund sei die Angst vor einem möglichen radioaktiven Leck, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press unter Berufung auf lokale Behörden. Anwohner in einem Radius von zwei Kilometer um den Reaktor seien aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In einem Reaktor in Fukushima wurde nach dem Erdbeben ein Notkühlsystem gestartet.

[13:49] +++ Zahl der Toten in Japan steigt auf mindestens 60 +++

[13:47] +++ Obama spricht Japanern Beileid aus und bietet Hilfe an +++

[13:20] +++ Greenpeace-Experte: Von Reaktoren in Japan geht hohe Gefahr aus +++

[13:19] +++ Deutsche Unternehmen in betroffen - Bislang keine Toten oder Verletzten +++

[13:10] +++ Tsunami-Warnung von Alaska bis Chile +++

Das Pazifische Tsunami-Zentrum in Los Angeles hat Tsunami-Warnungen für die gesamte Pazifikküste von Alaska bis Chile erlassen. «Messungen des Meeresniveaus haben ergeben, dass ein Tsunami entstanden ist, der große Schäden verursachen kann», heißt es in der Warnung. Die Behörden aller betroffener Länder seien aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerungen zu ergreifen. Es sei aber nicht möglich, die Höhe der Tsunamiwellen vorauszusagen, zitierte die mexikanische Nachrichtenagentur den Bericht.

[13:09] +++ Ölpreise sinken wegen Bebens deutlich +++

Die Preise für Öl sind nach dem schweren Erdbeben in Japan deutlich gesunken: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete im Mittagshandel 112,62 US-Dollar und damit 2,81 Dollar weniger als am Vortag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) büßte 3,34 Dollar auf 99,36 Dollar ein. Experten machten das schwere Erdbeben in Japan für die starken Kursverluste verantwortlich.

[13:08] +++ Nach Tsunami-Alarm: Taiwan gibt Entwarnung +++

[13:05] +++ Ärzte ohne Grenzen: Keine Seuchengefahr nach Beben in Japan +++

[12:59] +++ Lufthansa durch Japan-Erdbeben kaum beeinträchtigt +++

[12:58] +++ Tsunami reißt Schiff mit 100 Passagieren fort +++

Durch den verheerenden Tsunami ist in Japan ein Schiff mit rund 100 Personen an Bord fortgespült worden. Das berichtete laut der Agentur Kyodo die Polizei in der schwer betroffenen Provinz Miyagi. Über das Schicksal der Menschen war zunächst nichts bekannt.

[12:56] +++ Zahl der Todesopfer steigt weiter +++

Die Zahl der Todesopfer ist nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Jiji auf mindestens 43 gestiegen. Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst.

[12:50] +++ EU sichert vom Erdbeben getroffenen Japan Hilfe zu +++

[12:45] +++ Nach Erdbeben: Keine Ligaspiele in Japan +++

[12:44] +++ Fast 100 Brände gemeldet +++

Das japanische Innenministerium erklärte nach Angaben des Senders NHK, in Städten und Präfekturen seien mindestens 97 Brände gemeldet worden.

[12:38] +++ Tsunami-Welle von mehr als 7 Metern im Nordosten Japans +++

Nach Angaben des japanischen Wetterdienstes wurden in der Stadt Soma im Nordosten ein Tsunami mit einer Wellenhöhe von mehr als 7,3 Metern gemessen. Zuvor hatte eine Flutwelle von etwa 10 Metern die Küste rund um Sendai getroffen, das Epizentrum des Bebens lag 130 Kilometer östlich der Hafenstadt. Die Regierung der Metropolregion Tokio erklärte, dass sie 19 ihrer Fluttore geschlossen hat, um sich auf einen möglichen Tsunami vorzubereiten.

[12:38] +++ Tsunami-Warnung für Südamerikas Westküste +++

Nach dem Megabeben in Japan der Stärke 8,9 haben die Behörden der südamerikanischen Pazifikanrainer Ecuador, Peru und Chile Tsunami-Alarm ausgelöst. In Chile, das vor fast genau einem Jahr von ähnlich schweren Erdbeben getroffen worden war, wurden in den Medien auf die Minute genaue Berechnungen für das Eintreffen der Flutwelle an der langen Küste des Landes veröffentlicht.

[12:36] +++ Eiskunstlauf-WM trotz Erdbebens nicht gefährdet +++

[12:30] +++ Deutsche Raumfahrtexperten helfen mit Radarbildern +++

[12:29] +++ BASF: Keine Mitarbeiter in Japan zu Schaden gekommen +++

[12:25] +++ Atomalarm nach Erdbeben - «Keine Lecks» +++

Der japanische Regierungschef Naoto Kan hat nach dem verheerenden Erdbeben Atomalarm ausgerufen. Es seien jedoch keine radioaktiven Lecks in oder in der Nähe von Atomkraftwerken festgestellt worden. Der Regierungschef habe den atomaren Notfall deswegen ausgerufen, damit die Behörden leicht Notfallmaßnahmen ergreifen können, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Anwohner von Atomkraftwerken müssten aber keine besonderen Maßnahmen ergreifen.

[12:25] +++ Erdbeben in Japan belastet deutschen Aktienmarkt +++

[12:23] +++ Rotes Kreuz beobachtet Lage in Asien +++

[12:22] +++ Taiwan evakuiert Küstenbereiche +++

[12:21] +++ Japans Eisschnellläufer bei WM in Aufregung +++

Die Nachricht vom schweren Erdbeben in der Heimat hat für große Aufregung im japanischen Team bei der Eisschnelllauf-WM in Inzell gesorgt. Viele Athleten saßen am Vormittag auf der Tribüne der Max-Aicher-Arena und versuchten per Handy, einen Kontakt in die Heimat herzustellen.

[12:04] +++ Devisenmärkten nur vorübergehend belastet +++

An den Devisenmärkten hat das schwere Erdbeben in Japan den Yen nur vorübergehend belastet. Der Markt beruhigte sich rasch wieder. Der Eurokurs kletterte zwar bis auf 115,01 Yen, fiel dann aber wieder auf 114,38 Yen. Dies entspricht in etwa dem Niveau vor dem schweren Beben. Entsprechend waren auch die Kursausschläge zum Dollar. «Der nur kurzzeitige Rückgang des japanischen Yen zeigt, dass die Märkte die wirtschaftlichen Folgen nicht so skeptisch beurteilen», sagte Wolfgang Leim, Japan-Experte der Commerzbank der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

[11:56] +++ Merkel sichert Japan Hilfe zu +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Japan deutsche Hilfe zur Bewältigung der Tsunami-Katastrophe zugesagt. In einem Telegramm an den japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan schrieb sie: «Seien Sie versichert, dass Deutschland in diesen tragischen Stunden an der Seite Japans steht und zur Hilfe bereit ist.»

[11:52] +++ Zugverkehr im Nordosten Japans größtenteils eingestellt +++

[11:48] +++ Beben auch in Deutschland klar zu messen +++

Die Ausschläge des katastrophalen Erdbebens in Japan mit der Stärke 8,9 waren auch in Deutschland deutlich zu messen. «In den letzten 100 Jahren gab es nur etwa ein halbes Dutzend Erdbeben dieser Stärke», sagte der Leiter der Erdbebenstation der Kölner Uni in Bensberg, Klaus-Günter Hinzen.

[11:46] +++ Westerwelle: Wohl keine Deutschen unmittelbar betroffen +++

[11:40] +++ Zahl der Todesopfer steigt weiter +++

Die Zahl der Todesopfer in Japan ist nach Angaben der Polizei und lokaler Behörden auf mindestens 32 gestiegen. Zahlreiche Menschen in weiten Gebieten im Osten des Landes seien verletzt.

[11:27] +++ Forscher: Beben «gewaltig» - Tsunami am Samstag in Amerika +++

[11:04] +++ Feuer in Atomkraftwerk +++

In Folge des schweren Erdbebens in Japan ist in einem Turbinengebäude des Atomkraftwerks Onagawa in der Provinz Miyagi ein Feuer ausgebrochen. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

[11:01] +++ Explosion in Fabriken - Viele Unternehmen stellen Produktion ein +++

Bei dem verheerenden Erdbeben in Japan hat es in zwei Fabriken Explosionen gegeben. Zahlreiche Industrieunternehmen der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt mussten die Produktion einstellen. In einer Ölraffinerie in Tokios Nachbarprovinz Chiba brach ein gewaltiges Feuer aus, gefolgt von einer Explosion. Nachbeben halten die Menschen weiter in Atem.

[10:58] +++ CNN: Tsunami-Warnung für 20 Länder +++

Nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN gibt es eine Tsunami-Warnung für 20 Länder. In den USA gelte die Warnung für Hawaii und die Westküste.

[10:57] +++ 23 größere Nachbeben +++

[10:55] +++ Mindestens 20 Todesopfer in Japan +++

Bei dem Erdbeben kamen nach Polizeiangaben mindestens 20 Menschen ums Leben. Mindestens 30 weitere Menschen würden noch vermisst, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. In der Hauptstadt Tokio kamen laut dem Fernsehsender NHK zwei Menschen ums Leben, 45 wurden verletzt.

[10:51] +++ Südkorea sagt Japan nach Erdbeben Hilfe zu +++

[10:49] +++ Vereinte Nationen bereiten Hilfe vor +++

Die Vereinten Nationen bereiten sich auf die Entsendung von 30 Einsatzteams zur Katastrophenhilfe für Japan vor. «Unsere Experten stehen in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden in Japan», sagte die Sprecherin des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Einsätze (OCHA), Elisabeth Byrs, der Nachrichtenagentur dpa in Genf. Die Lage sei ernst.

[10:38] +++ USA warnen vor Tsunami +++

Die Behörden an der Westküste der USA warnten die Bewohner vor einer Flutwelle, die in etwa sechs Stunden eintreffen könnte. In Neah Bay im US-Staat Washington wird die Welle um 7.18 Uhr Ortszeit (16.18 Uhr MEZ) erwartet. Allerdings sei die erste Welle nicht unbedingt die stärkste, erklärte das Tsunami-Warnzentrum für die Westküste und Alaska.

[10:36] +++ Shinkansen-Schnellzüge ausgesetzt +++

[10:32] +++ Altersheim eingestürzt - fünf Tote +++

[10:15] +++ Tsunami-Welle reißt in Natori Menschen fort +++

Der Tsunami schwappte auch in die Stadt Natori in der nordostjapanischen Präfektur Tochigi. In Autos und Häusern seien Menschen weggeschwemmt worden, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Die örtlichen Behörden seien nicht in der Lage, den Menschen zur Hilfe zu kommen. Die Katastrophe sei so schlimm, dass selbst örtliche Rettungsdienste zusammengebrochen seien.

[10:10] +++ Radio: Mindestens 18 Tote +++

[10:09] +++ Tsunami-Warnung auch in Indonesien +++

[10:08] +++ Google startet Personen-Suche für Japan +++

Google will Betroffenen einen Treffpunkt im Netz bieten. Der Internet-Konzern startete eine Personen-Suche in Japanisch und Englisch. Die Nutzer können eintragen, ob sie nach jemandem suchen, oder Informationen über sich oder einen anderen Menschen eintragen möchten.

[09:58] +++ Keine Hinweise auf deutsche Opfer +++

Nach dem katastrophalen Erdbeben in Japan gibt es zunächst keine Hinweise auf deutsche Opfer. Dies teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes mit. Nach ersten Schätzungen leben in der am schwersten betroffenen Region an der Ostküste der Hauptinsel Honshu etwa 100 Bundesbürger.

[09:57] +++ Evakuierungen eingeleitet +++

Auf der nordjapanischen Insel Hokkaido wurden Evakuierungen angeordnet. Die Menschen wurden aufgefordert, sich wegen anhaltender Nachbeben auf öffentlichen Plätzen in Sicherheit zu bringen, um nicht von Trümmern getroffen zu werden, wie der japanischen Sender NHK auf seiner Webseite berichtete.

[09:55] +++ Alarm in Atomkraftwerken +++

In den Atomkraftwerken in der Präfektur Fukushima an der schwer betroffenen nordostjapanischen Küste wurde der Alarm «abnormaler Zustand» gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

[09:54] +++ Bisher 18 Nachbeben +++

[09:48] +++ Stromausfälle in vier Präfekturen +++

In den drei Präfekturen im Nordosten Japans, Aomori, Akita und Iwate, ist der Strom komplett ausgefallen, berichtete die Zeitung «Asahi» auf ihrer Webseite. Auch in der Präfektur Yamagata gebe es weitgehend keine Elektrizität.

[09:30] +++ Tsunami-Warnung auf den Philippinen +++

Nach dem schweren Erdbeben in Japan sollen auf den Philippinen wegen eines drohenden Tsunamis tausende Bewohner an der Ostküste in Sicherheit gebracht werden. Das Institut für Vulkanologie und Seismologie sprach eine Tsunami-Warnung für mehr als 19 Provinzen aus. Der Tsunami werde wahrscheinlich eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen.

[09:24] +++ Feuer in Ölraffinerie brietet sich aus +++

Fernsehbilder zeigen Feuerwehrleute, die mit Wasserfontänen versuchen, das große Feuer in einer Ölraffinerie in Chiba bei Tokio zu löschen. Meterhohe schwarze Rauchwolken verdunkeln weiter den Himmel in der Region.

[09:14] +++ bislang keine Probleme mit den japanischen Atomreaktoren +++

[09:11] +++  Weitere Tsunamis und Beben drohen +++

Die japanischen Behörden riefen die Menschen an der Küste auf, sich in höher gelegene Gebiete oder in ihren Häusern in die oberen Stockwerke zu begeben. Es drohten weitere Tsunamis. Auch könne es weitere starke Nachbeben geben.

[09:10] +++   Japans Ministerpräsident spricht von «enormen Schäden» +++

[09:07] +++ Mindestens fünf Tote gemeldet +++

[09:01] +++ Tsunami-Welle auch in Präfektur Fukushima +++

[08:57] +++ Tsunamiwarnung auf den Philippinen +++

[08:40] +++ Verzweifelte Menschen in überschwemmten Häusern +++

Fernsehbilder zeigen die große Verzweiflung in den Gesichtern der Menschen an der japanischen Ostküste: Frauen schwingen große weiße Tücher aus den Fenstern ihrer Häuser, um Hilfe zu bekommen. Sie sind gefangen in den oberen Etagen der Häuser, die vollständig von Wasser umgeben sind.

[08:36] +++ Erdrutsche und Nachbeben gemeldet +++

[08:35] +++ Atomkraftwerke haben sich abgeschaltet +++

[08:33] +++ Menschen an Ostküste retten sich auf Dächer +++

[08:32] +++   Ministerpräsident Naoto Kan ruft Bevölkerung zur Ruhe auf +++

[08:30] +++ Feuer in Ölraffinerie +++

In einer Ölraffinerie in Chiba nördlich von Tokio brach ein großes Feuer aus.

[08:26] +++ Zehn Meter hohe Tsunami-Welle in Sendai +++

Eine zehn Meter hohe Tsunami-Welle hat den Hafen der japanischen Stadt Sendai an der Ostküste Japans getroffen. Die Landebahn des Flughafens von Sendai sei überschwemmt worden, berichtete die Flughafenbehörde.

[08:26] +++  Brände in Tokio +++

In Tokio brachen an acht Stellen im Stadtzentrum Brände aus. Es kam zu Stromausfällen. In Radioberichten war von 20 Verletzten die Rede.

[08:25] +++ Tsunami-Warnung für Hawaii +++

Auf der zu den USA gehörenden Pazifikinsel Hawaii wurde eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Dort könnte eine von dem Erdbeben verursachte Flutwelle frühestens um 02.59 Uhr Ortszeit (13.59 Uhr MEZ) eintreffen.

[08:22] +++ Überschwemmungen in Sendai +++

In der Stadt Sendai an der Ostküste traten die Flüsse durch einströmendes Meerwasser über die Ufer. Wohngebiete wurden überflutet.

[08:20] +++ Warnung vor Flutwelle an Ostküste +++

Die Behörden warnten vor einer Flutwelle von 10 Metern an der Ostküste. Die Menschen wurden aufgefordert, auf Anhöhen zu fliehen. Zahlreiche Häuser stürzten ein und wurden ins Meer gespült.

[08:13] +++ Krisensitzung des Kabinetts +++

In Tokio kam das Kabinett zu einer Krisensitzung zusammen. Für vier Millionen Haushalte der südlich vom Epizentrum des Bebens gelegenen Hauptstadt brach die Stromversorgung zusammen.

[08:10] +++ Tsunami-Alarm für Hokkaido +++

In Iwate wurden Dutzende von Autos von den Wassermassen weggerissen. Für die Insel Hokkaido wurde ebenfalls Tsunami-Alarm ausgelöst. Der Flughafen Narita wurde geschlossen und evakuiert. Auch die U-Bahn von Tokio und der Schnellzugverkehr wurden eingestellt. Die Behörden ordneten die Entsendung von Sicherheitskräften in die Präfektur Miyaga an.

Japan
12.03.2011 · 01:34 Uhr
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