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+++ Live-Ticker: Schicksalstag in Athen +++

Die griechische Flagge vor dem Parlament in Athen.Großansicht

Athen (dpa) - Griechenlands Parlament hat mit knapper Mehrheit dem Sparprogramm zur Rettung des Landes vor der Pleite zugestimmt. Die Entwicklung in Athen im Live-Ticker.

[17:48] +++ Die erhoffte Zustimmung des griechischen Parlaments hat die Aktienkurse in Deutschland hochgetrieben.

[17:35] +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Zustimmung des griechischen Parlaments für das drastische Sparpaket der Athener Regierung begrüßt. Das sei der Weg, der nachhaltige Finanzen, einen Abbau der Schulden und Wirtschaftswachstum in Griechenland möglich mache.

[17:09] +++ Wegen der schweren Ausschreitungen in Athen ist ein Luxushotel in der griechischen Hauptstadt evakuiert worden. Es handelt sich um das King George Palace Hotel am Syntagma-Platz.

[16:56] +++ Der Internationale Währungsfonds IWF hat die Billigung des drastischen Sparprogramms begrüßt. Damit sei nicht nur der Weg frei für unerlässliche Einsparungen, sondern vor allem für «strukturelle Veränderungen» der griechischen Wirtschaft. +++

[16:18] +++ Die EU hat das Ja des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket begrüßt. Nötig sei nun noch ein «Ja» der Abgeordneten zu dem Ausführungsgesetz des Sparprogramms am Donnerstag. +++

[15:50] +++ Der Dax hat nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket der Regierung kaum reagiert. Er verteidigte die Gewinne aus dem frühen Handel größtenteils. +++

[15:35] +++ Der Pleitekandidat Griechenland kämpft ums Überleben. Athen benötigt dringend weitere Milliarden. An einer langfristigen Rettung sollen sich auch Banken und Versicherer beteiligen. Die Rede ist von 30 Milliarden Euro - um das Wie wird noch gerungen. +++

[15:20] +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat erleichtert auf die Zustimmung des griechischen Parlaments für das neue Sparpaket reagiert. «Das ist eine wirklich gute Nachricht heute», sagte Merkel am Mittwoch in einer ersten Reaktion bei einer Finanzmarkt-Konferenz der Unionsfraktion in Berlin. +++

[15:19] +++ Das griechische Parlament hat bei der mit Spannung erwarteten Abstimmung das Sparprogramm der Regierung gebilligt. Damit machte es den Weg für weitere internationale Milliarden-Hilfen frei und wandte die Gefahr eines Staatsbankrotts vorerst ab. Für die Reform stimmten 155 der insgesamt 300 Abgeordneten. 138 votierten dagegen, 5 enthielten sich und 2 nahmen an der Abstimmung nicht teil. +++

[15:01] +++ Bundeskanzlerin Merkel hat die private Finanzwirtschaft erneut zu einer freiwilligen Beteiligung an der Griechenland-Rettung aufgefordert. Wenn die Banken auch künftig in stabilen Ländern arbeiten wollten, sollten sie der Politik nun die Hand reichen. +++

[14:58] +++ Bei der entscheidenden Abstimmung über das griechische Sparprogramm haben Politiker der Regierung und der Opposition sich nicht an die Parteilinie gehalten. Wenigstens ein Abgeordneter der regierenden Sozialisten stimmte gegen das Vorhaben, ein Abgeordneter der Opposition votierte mit «ja». +++

[14:42] +++ Im griechischen Parlament hat die entscheidende Abstimmung über das Sparprogramm der Regierung begonnen. Die Abgeordneten müssen einzeln ihre Stimmen abgeben. Es wird erwartet, dass die Prozedur etwa eine Stunde dauert. Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Papandreou hat eine Mehrheit von 155 der insgesamt 300 Sitze. Die konservative Opposition der Nea Dimokratia hatte angekündigt, gegen das Sparprogramm zu stimmen. +++

[14:37] +++ Das Sparprogramm ist nach Ansicht von Ministerpräsident Papandreou die Chance zu einem Neubeginn: «Europa hat uns das Vertrauen ausgesprochen, aber nicht für das Griechenland von gestern, sondern für das neue Griechenland.» +++

[14:09] +++ Der griechische Finanzminister Venizelos hat die Verabschiedung des Sparprogramms als «patriotische Pflicht» bezeichnet. «Wir müssen Zeit gewinnen, damit unser Land nicht Schritt für Schritt in ein Protektorat verwandelt wird», sagte Venizelos. +++

[14:07] +++ Bundespräsident Wulff hat einen Beitrag der Banken zur Lösung der Griechenland-Krise gefordert und «Trittbrettfahrer in der Finanzwelt» kritisiert. +++

[13:58] +++ Deutsche-Bank-Chef Ackermann warnt vor einem Schnellschuss bei der angestrebten Gläubigerbeteiligung an einem zweiten Hilfspaket für Griechenland. Grundsätzlich betonte Ackermann, alle Akteure wollten gemeinsam verhindern, «dass die Weltwirtschaft noch einmal wie 2008 an den Rande des Kollapses gerät». +++

[13:45] +++ An den internationalen Finanzmärkten lässt Zuversicht über eine Rettung Griechenlands vor der Pleite die Kurse steigen. Händler sagten, die Märkte rechneten mit einer Zustimmung des Parlaments in Athen zum Sparpaket der Regierung. +++

[12:58] +++ Vor dem griechischen Parlament kommt es erneut zu Ausschreitungen von militanten Gegnern des Sparprogramms. Während der Parlamentsdebatte liefern sich etwa 200 Demonstranten vor dem Gebäude Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten gehen mit Schlagstöcken und Tränengas vor. +++

[12:39] +++ Ganz Europa schaut gebannt auf das griechische Parlament, aber die Abgeordneten debattieren vor halbleeren Rängen. Auch die Regierungsbank war bei der Diskussion über das Sparprogramm kaum besetzt. Im griechischen Parlament ist es üblich, dass auch bei wichtigen Debatten nur relativ wenige Abgeordnete ihre Sitze im Plenarsaal einnehmen. +++

[12:21] +++ Die Hoffnung auf eine Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket der Regierung hat die Kurse am deutschen Aktienmarkt deutlich steigen lassen. Der Dax legte bis zum Mittag um 1,23 Prozent auf 7258 Punkte zu. «Es regiert der Optimismus», sagte Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, mit Blick auf das anstehende Votum des Parlaments in Athen. +++

[11:57] +++ FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle rechnet ungeachtet der Rettungspakete für Griechenland mit einem harten Schuldenschnitt für die Gläubiger. «Ich bleibe dabei, dass es zum Zeitpunkt X eine Umschuldung geben wird», sagte Brüderle in Berlin. Dies hätte sicher Folgen für die EZB, die viele griechische Anleihen hält, sowie die Märkte, weil dann auch Kreditausfallversicherungen in unbekannter Höhe fällig würden. +++

[11:44] +++ Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über das Sparprogramm der Athener Regierung haben Tausende von Griechen erneut gegen das Vorhaben protestiert. Vor dem Parlament versammelte sich eine Menge von Demonstranten. Gegner der Sparmaßnahmen versuchten, Abgeordneten den Weg zum Parlamentsgebäude zu versperren. +++

[10:36] +++ Die Chancen für eine Annahme des Sparprogramms sind gestiegen. Aus den Reihen der regierenden Sozialisten werden möglicherweise weniger Abweichler gegen das Vorhaben von Ministerpräsident Papandreou stimmen als erwartet. +++

[10:16] +++ Mit drastischen Worten warnt der griechische Notenbankchef Provopoulos vor einem Scheitern der Abstimmung. Ein Nein der Abgeordneten wäre ein «Verbrechen - das Land würde für seinen Selbstmord stimmen», zitierte ihn die «Financial Times». +++

[10:02] +++ Christine Lagarde, designierte Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), mahnt die griechische Opposition zum Schulterschluss mit der Regierung. +++

[9:27] +++ Die mit Hochspannung erwartete Sitzung des Parlaments zur Verabschiedung des Sparprogramms hat begonnen. +++

[9:17] +++ Die Polizei riegelte die Zufahrtsstraßen zum Parlament ab. Dabei kommt es zu Zusammenstößen mit Demonstranten. +++

Griechenland
29.06.2011 · 22:49 Uhr
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