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Linkspartei: Gysi wirft Bartsch Illoyalität vor

Berlin (dts) - Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Gregor Gysi, hat im innerparteilichen Streit zwischen Oskar Lafontaine und dem Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch ein Machtwort gesprochen und gesagt, dass Bartsch sich gegenüber Lafontaine "nicht loyal" verhalten hätte. In Berlin kündigte Gysi aufgrund dessen Folgen an. Dabei warf der Fraktionsvorsitzende dem Geschäftsführer vor, mit persönlichen Informationen Lafontaines an die Medien herangetreten zu sein. Zudem gab Bartsch preis, dass Lafontaine bereits Anfang 2009 geplant habe, nicht mehr für den Fraktionsvorsitz zu kandidieren. Einen Rücktritt des Geschäftsführers schloss Gysi jedoch aus, da dieser nicht gedemütigt werden dürfe. Der Fraktionsvorsitzende sprach außerdem von einer "Kultur der Denunziation" und kritisierte die teilweise auftretende "Besserwisserei" und "Wichtigtuerei". Dabei forderte Gysi auch mehr Ehrlichkeit in seiner Partei. Vor allem der Streit zwischen Ost- und Westverbänden ist Gysi ein Dorn im Auge. Auch die unklaren Linien für eine mögliche Regierungsbeteiligung standen in der Kritik Gysis. Das nächste Ziel der Linkspartei müsse aber der Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag bei der Wahl im Mai dieses Jahres sein.
DEU / Parteien
11.01.2010 · 22:53 Uhr
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