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Linken-Chef: Griechen benötigten bei Euro-Austritt Hilfe

Schon jetzt stürzen immer mehr Griechen in bittere Armut. Viele sind auf öffentliche Suppenküchen angewiesen. Foto: Alkis Konstantinidis/ArchivGroßansicht

Osnabrück (dpa) - Bei einem Austritt aus der Euro-Zone wäre Griechenland nach Ansicht von Linken-Parteichef Bernd Riexinger auf humanitäre Hilfe aus dem Ausland angewiesen.

«Sollte Griechenland zum Verlassen des Euros gezwungen werden, muss sich Deutschland gemeinsam mit den europäischen Partnern darauf einstellen, die griechische Bevölkerung mit Nahrung und Medikamenten zu versorgen», sagte Riexinger der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag).

Das Schreckensszenario einer Katastrophenhilfe innerhalb der EU müsse verhindert werden. Eine humanitäre Katastrophe sei nach einem Austritt unvermeidlich, weil dann wichtige Importe aus dem Euro-Raum blockiert seien. Angesichts der Verzögerungen beim beschlossenen Sparprogramm in Griechenland wachsen die Zweifel, ob das Land vor dem Staatsbankrott gerettet werden und in der Währungsunion bleiben kann.

EU / Finanzen / Parteien / Linke / Griechenland
27.07.2012 · 09:28 Uhr
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