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Linken-Chef Ernst sieht seine Partei nicht am parlamentarischen Ende

Berlin (dts) - Angesichts des verpassten Wiedereinzugs seiner Partei in den Landtag von Schleswig-Holstein hat der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, der Annahme widersprochen, mit seiner Partei gehe es nun systematisch parlamentarisch zu Ende. In einem Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe) sagte Ernst: "Wenn es danach ginge, wären die Grünen und vor allem die FDP schon längst weg". Die Grünen, so Ernst, seien seit 1990 sieben Mal und die Liberalen sogar 19 Mal aus den Parlamenten geflogen.

Der Parteichef räumte gleichwohl ein, dass es auch "eigene Fehler" bei seiner Partei im Wahlkampf gegeben habe. Dazu zählte er auch die Führungsdebatte in den eigenen Reihen. Er erwarte, dass nach der Wahl in NRW "die, die was werden wollen, das dann auch umgehend und klar öffentlich sagen".
DEU / SWH / Parteien / Wahlen
06.05.2012 · 21:04 Uhr
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