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Linken-Chef Ernst: Griechische Vermögen im Ausland einfrieren

Berlin (dts) - In der Griechenlandkrise hat der Chef der Linkspartei Klaus Ernst das Einfrieren griechischer Vermögen bei ausländischen Banken verlangt, damit sie nicht dem Fiskus entzogen werden können. Ernst sagte der "Ostsee-Zeitung" (Montagausgabe): "Ich plädiere dafür, dass europaweit alle griechischen Auslandsvermögen über eine Million Euro eingefroren und mit der griechischen Steuersünderliste abgeglichen werden. Das wäre echte Hilfe im Kampf gegen Steuerbetrug und Kapitalflucht. Außerdem könnte man so absichern, dass ein griechischer Zahlungsausfall weder bei den griechischen Rentnern noch bei den Steuerzahlern im Rest Europas hängen bleibt."

Der Linken-Chef wies der Bundesregierung sowie der EU eine Mitverantwortung am politischen Desaster in Athen zu: "Jeder Millimeter Verhandlungsbereitschaft aus Europa hätte die Regierungsbildung erleichtert."
DEU / Parteien / Wirtschaftskrise
13.05.2012 · 13:14 Uhr
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