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Linke für Atomausstieg bis 2014

Genug andere Kraftwerke: Die Linke-Fraktion hält den Atomausstieg bis 2014 für machbar. (Archivbild).Großansicht

Berlin (dpa) - Die Linke-Fraktion hält angesichts überschüssiger Kraftwerkskapazitäten einen Atomausstieg bis 2014 für machbar.

«Der Kraftwerkspark in Deutschland ist derart überdimensioniert, dass elf der 17 Atomkraftwerke in Deutschland sofort stillgelegt werden können - ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden», heißt es in einem von der Fraktion beschlossenen Papier.

Die sechs übrigen sollen in den nächsten Jahren schrittweise stillgelegt werden. Als letzte der derzeit noch 17 deutschen AKW sollen laut dem Linke-Plan bis Ende 2014 die AKW Isar II und Emsland vom Netz genommen werden.

Damit der Atomausstieg unumkehrbar wird, soll er im Grundgesetz verankert werden. Mit dem raschen Ausstieg legt sich die Linke auf den bisher frühesten Termin von allen Bundestagsparteien für ein Ende der Stromgewinnung mittels Kernenergie fest. Die Partei überbietet damit sogar die Grünen, die 2017 als Ausstiegsdatum anpeilen.

Energie / Atom / Linke
11.05.2011 · 11:47 Uhr
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