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Lieberman hofft auf Lösung des Gas-Streits mit Ägypten

Pipeline-Brand auf der Sinai-HalbinselGroßansicht

Jerusalem (dpa) - Nach dem Stopp der Gaslieferungen aus Ägypten hat der israelische Außenminister Avigdor Lieberman die Wichtigkeit des Friedensabkommens mit dem arabischen Nachbarland betont.

Lieberman sagte dem israelischen Rundfunk am Montag, die Wahrung der Friedensvereinbarungen von 1979 seien im «nationalen Interesse» beider Länder. «Die einseitige Aufkündigung des Gasabkommens ist kein gutes Zeichen», sagte Lieberman. «Wir hoffen, dass dieser Streit wie jeder andere wirtschaftliche Streit gelöst werden wird.»

Ägypten hatte am Sonntag mitgeteilt, dass es die Gaslieferungen an Israel einstelle. Der Vertrag mit der East Mediterranean Gas Company (EMG) sei beendet worden, weil vertragliche Vereinbarungen nicht eingehalten worden seien, teilte die nationale Gasgesellschaft am Sonntag im Kairo mit. Aus dem ägyptischen Ölministerium verlautete indes, die Lieferungen seien auch wegen der häufigen Anschläge auf die Pipeline auf der Sinai-Halbinsel eingestellt worden.

Seit dem Sturz des früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak im Februar 2011 hatte es insgesamt 14 Anschläge von Saboteuren auf die Pipeline gegeben. Darin wird Gas nach Israel und Jordanien transportiert.

Der Export durch EMG - ein israelisch-ägyptisches Gemeinschaftsunternehmen, an dem Mubaraks Freund Hussein Salem beteiligt ist - hatte 2008 begonnen. Israel und Ägypten hatten ein für 15 Jahre gültiges Abkommen über die Gaslieferungen geschlossen.

Konflikte / Nahost / Israel / Ägypten
23.04.2012 · 11:17 Uhr
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