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Libyscher Außenminister fliegt nach London und tritt zurück

London (dts) - Der libysche Außenminister Mussa Kussa ist nach London geflogen und kurz nach seiner Ankunft von seinem Amt zurückgetreten. Dies teilte die britische Regierung am Mittwoch mit. Demnach wolle Kussa zukünftig nicht mehr als internationaler Repräsentant der Regierung Gaddafi fungieren.

Er begründete seine Flucht aus Libyen damit, dass er gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung gewesen sei. Kussa war zuvor bereits von Libyen nach Tunesien gereist, um von dort aus nach London zu gelangen. Das britische Außenministerium betonte, dass Kussa aus freien Stücken heraus nach London geflogen sei. Die libysche Regierung hatte zuvor Meldungen dementiert, wonach Kussa geflüchtet sei. Ein Sprecher der libyschen Regierung erklärte, dass Kussa aufgrund von diplomatischen Verpflichtungen nach London gereist sei und nicht geflüchtet wäre. In Großbritannien hoffe Kussa nun auf politisches Asyl. Vor seiner Reise nach London galt Kussa als enger Vertrauter Gaddafis. Dessen Truppen kämpfen seit Wochen gegen die libyschen Rebellen.
Großbritannien / Libyen / Weltpolitik
30.03.2011 · 23:54 Uhr
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