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Libyens Regierung will Folter stoppen

Tripolis (dpa) - Die libysche Übergangsregierung will gegen die Folter und Misshandlung von Gefangenen durch Ermittler und sogenannte Revolutionsbrigaden vorgehen. Das sagte der stellvertretende Ministerpräsident, Mustafa Abushagur, bei einer Veranstaltung mit Vertretern der EU und der Vereinten Nationen in Tripolis zu. Helfer von Ärzte ohne Grenzen und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatten in der vergangenen Woche berichtet, mehr als 100 Menschen seien bei Verhören in Misrata und Tripolis gefoltert worden. Amnesty International hatte zudem zwei Todesfälle dokumentiert.

Menschenrechte / Libyen
31.01.2012 · 18:35 Uhr
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