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Libyen: Tausende fliehen vor anhaltenden Kämpfen zwischen Rebellen und Gaddafi-Truppen

Misrata (dts) - Erneut sollen tausende Libyer vor den Kämpfen zwischen Gaddafi-Truppen und den Rebellen in dem nordafrikanischen Land geflohen sein. Rund 20.000 Menschen seien nach Tunesien oder zu der italienischen Insel Lampedusa geflohen, erklärte ein Rebellensprecher am Sonntag. Die Truppen von Machthaber Muammar al Gaddafi greifen die Rebellen unterdessen offenbar mit immer arglistigeren Mitteln an.

Nach Darstellung der Aufständischen sollen Hubschrauber mit Markierungen des Roten Kreuzes Minen im Hafen von Misrata verlegt haben, während erneut Streubomben massiven Schaden in der Stadt anrichteten. Das von den Vereinten Nationen verfügte Flugverbot sei mehrfach missachtet worden. Unterdessen erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), dass sich Deutschland bei einer erneuten Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über einen Militärschlag gegen Libyen wieder enthalten würde. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Westerwelle: "Dies war die bisher schwierigste Abwägungsentscheidung in meiner Amtszeit. Ich bin unverändert von der Richtigkeit überzeugt."
Libyen / Weltpolitik / Militär / Proteste
08.05.2011 · 19:26 Uhr
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