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Libyen: Erkundungsteams von UN und EU sollen Auskunft über humanitäre Lage geben

Tripolis/New York (dts) - Die Europäische Union und die Vereinten Nationen schicken humanitäre Erkundungsteams nach Libyen, um einen Überblick über die Lage in dem nordafrikanischen Land zu gewinnen. Der libysche Außenminister Mussa Kussa habe in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon der sofortigen Entsendung eines Teams zugestimmt, teilte die UN mit. Eine Beobachtergruppe der Europäischen Union ist laut der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton bereits auf dem Weg nach Libyen.

Die Teams sollen vorwiegend die momentane humanitäre und militärische Lage beobachten. Unterdessen verschlimmert sich die Lage im Land weiter. Die Truppen von Staatschef Muammar al-Gaddafi und die Rebellen liefern sich erbitterte Kämpfe entlang der Küstenlinie. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte von der Führung in Tripolis erneut die sofortige Einstellung der "unverhältnismäßigen Gewalt und wahllosen Angriffe auf Zivilisten". Man müsse die Sicherheit der Ausländer in Libyen garantieren und darüber hinaus Hilfsorganisationen den Zugang zu Bedürftigen gewähren. Der frühere jordanische Außenminister Abdul Ilah Chatib wurde unterdessen zum neuen Sondergesandten für Libyen ernannt.
Libyen / Weltpolitik / Proteste
07.03.2011 · 08:20 Uhr
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