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Libyen: Blutige Gefechte im Land halten an

Tripolis (dts) - In Libyen liefern sich Anhänger und Gegner von Staatschef Muammar al-Gaddafi weiter blutige Gefechte. Am Freitag sollen bei zahlreichen Kämpfen mindestens 40 Menschen getötet worden sein. In der Hauptstadt Tripolis gingen die Sicherheitskräfte mit schweren Geschützen auf Demonstranten los.

Über 30 Tote seien auch in der nordwestlichen Stadt Al-Sawija gemeldet worden. Im Osten Libyens sollen 19 Menschen bei der Explosion eines Munitionsdepots in Bengasi ums Leben gekommen sein. Bislang ist unklar, ob es sich bei der Explosion um einen Luftangriff oder Sabotage handele, sagte ein Rebellensprecher. Auch aus den für den Ölexport wichtigen Häfen Ras Lanuf und Brega wurden schwere Kämpfe gemeldet. Unterdessen sollen sich angeblich immer mehr Funktionäre von Gaddafi abgewendet haben. Die Sicherheitschefs der Städte Misrata, Sebha, Adschdabija, Bengasi und Tripolis hätten sich gut informierten Kreisen zufolge den Aufständischen angeschlossen. Überdies hätten sich auch mehrere hochrangige Offiziere des Militärgeheimdienstes, der Luftwaffe und Polizei-Spezialeinheiten auf die Seite der Rebellen geschlagen.
Libyen / Proteste / Gewalt
05.03.2011 · 10:15 Uhr
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