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Leichtes Erdbeben sorgt für Schäden in Mittelitalien

Rom (dts) - In den zentralitalienischen Provinzen Toskana und Umbrien hat ein Erdbeben am frühen Dienstagabend Schäden verursacht. Das Beben der Stärke 4,2 hatte sich gegen 19 Uhr in der Nähe der Stadt Perugia ereignet, das Epizentrum lag nach Angaben der Behörden in 9,2 Kilometern Tiefe. Die Erschütterung hatte in den Ortschaften Marsciano, Corciano und Veruta Schornsteine zerstört und Häuser beschädigt. Viele Einwohner verließen in Panik ihre Wohnungen oder flüchteten, 600 Personen seien nach Angaben der Regierung obdachlos. Neben zwei Leichtverletzten gibt es jedoch keine Personenschäden. In der Nähe von Perugia stürzte das Dach einer Kirche ein, eine Burg wurde beschädigt. Die Häftlinge der Strafanstalt von Perugia, darunter auch die kürzlich wegen Mordes zu 26 Jahren Haft verurteilte US-Studentin Amanda Knox, durften unter Sicherheitskontrollen zeitweise ihre Zellen verlassen. Einige Zeit nach dem Erdstoß ereignete sich in Perugia ein Nachbeben der Stärke 2,8. Zu weiteren Schäden kam es dabei jedoch nicht. Zuletzt hatte im April ein Beben die Regionen Mittelitaliens erschüttert. Knapp 300 Menschen waren dabei ums Leben gekommen, etwa 70000 hatten ihre Wohnungen verloren.
Italien / Erdbeben
16.12.2009 · 09:24 Uhr
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