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Leichen von 28 Mordopfern in Guatemala entdeckt

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Guatemala-Stadt (dpa) - Im Norden Guatemalas haben mutmaßliche Drogenkriminelle ein Massaker verübt und mindestens 28 Menschen getötet. Die meisten wurden enthauptet, wie die Polizei am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Ein Mensch soll das Massaker überlebt haben. Unter den Opfern waren zwei Frauen.

Die Polizei schließt nicht aus, dass die berüchtigte mexikanische Bande Los Zetas dahinter steckt, die auch in Guatemala aktiv ist. Nach einer anderen Hypothese könnte es sich um einen Racheakt für den tödlichen Anschlag auf den guatemaltekischen Drogenboss Haraldo León Lara handeln. Unbekannte hatten ihn am Samstag in der Stadt San José in Petén überfallen und erschossen.

Die fast 30 Leichen wurden nach Angaben von Polizeisprecher Donald González am Sonntag auf einem Landgut im Gebiet der Gemeinde La Libertad im nördlichen Urwalddepartment Petén entdeckt. Es werde aber untersucht, ob sich die Mordtat schon am Samstag ereignete.

Kriminalität / Guatemala
16.05.2011 · 10:40 Uhr
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