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Lawinengefahr in Norditalien - Hochwasser in Venedig

Hohe Pegelstände in RomGroßansicht

Rom (dpa) - In Norditalien haben heftige Schneefälle die Gefahr von Lawinen vor allem in Südtirol und den Dolomiten um Belluno erhöht. Die Meteorologen warnten am Donnerstag, das Risiko für Lawinen werde auch in den kommenden Tagen bestehen bleiben.

Momentan sei die Stufe 3 von insgesamt 5 erreicht. Es seien weitere Schneefälle zu erwarten. Am Wochenende beginnt in Italien offiziell die Wintersportsaison.

Heftige Regenfälle ließen den Tiber in der Hauptstadt Rom stark anschwellen. Der italienische Zivilschutz erwartete für Donnerstag, dass sich der Wasserstand bei 11,5 Metern stabilisiert. Diese Höhe sei zwar beeindruckend anzusehen, aber die Römer dürften «trockene Füße» behalten, sagten die Beamten voraus.

In Venedig stieg das Hochwasser am Morgen auf 117 Zentimeter über Normal und setzte damit etwa ein Fünftel der Lagunenstadt unter Wasser. Auf der Piazza San Marco, dem niedrigsten Punkt im Stadtzentrum, erreichte der Wasserstand eine Höhe von 35 Zentimetern. Das von den Venezianern «Acqua Alta» genannte Phänomen ist in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich.

Wetter / Italien
02.12.2010 · 22:31 Uhr
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