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Lampedusa: Mehr als 200 Tote bei Schiffsunglück im Mittelmeer befürchtet

Rom (dts) - Auf der Überfahrt von Libyen zur italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind bei einem schwerem Sturm vermutlich mehr als 200 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Das gekenterte Fischerboot war in der vergangenen Nacht mit rund 300 Menschen an Bord unterwegs gewesen. Unter den Passagieren waren auch Kleinkindern, wie die "International Organization for Migration" (IOM) am Mittwoch mitteilte.

Mittlerweile sind 20 Leichen geborgen worden, 47 Menschen haben Medienberichten zufolge überlebt. Die Opfer kommen laut den Vereinten Nationen aus mehreren afrikanischen Ländern und waren vor zwei oder drei Tagen von Libyen aus in See gestochen. In den vergangenen Wochen hatten immer wieder Flüchtlinge aus Nordafrika Lampedusa erreicht. Die Insel liegt zwischen Sizilien und Tunesien und ist meist der erste Anlaufpunkt für zahlreiche Bootsflüchtlinge.
Italien / Schifffahrt / Unglücke
06.04.2011 · 15:54 Uhr
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