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Lammert: Keine Staatskrise nach Rücktritt Köhlers

Norbert LammertGroßansicht
Berlin (dpa) - Der Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler hat Deutschland nach den Worten von Bundestagspräsident Norbert Lammert nicht in eine Staatskrise geführt. Die Demokratie und das parlamentarische System hätten sich auch bei unvorhersehbaren Herausforderungen als handlungsfähig erwiesen.

Das sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in der Bundesversammlung vor der Wahl des Bundespräsidenten. Dies sei eine gute und wichtige Erfahrung.

Der Rücktritt Köhlers habe mache Enttäuschung und Turbulenz ausgelöst. Er sei alles andere als ein normaler Vorgang gewesen, sagte Lammert. Eine Staatskrise habe es aber nicht gegeben. «Die (Rücktritts-)Entscheidung und ihre Gründe haben wir zu respektieren, auch wenn viele von uns sie noch immer nicht wirklich verstehen können.» Lammert ist auch Präsident der Bundesversammlung.

Bei der Wahl des Bundespräsidenten gilt der von Union und FDP aufgestellte niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) als klarer Favorit.

Bundespräsident / Wahlen
30.06.2010 · 12:46 Uhr
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