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Lage an britischen Flughäfen entspannt

Tower des Flughafens London Heathrow: Die Aschewolke hat sich in der Nacht zum Mittwoch aus dem britischen Luftraum zurückgezogen. Allerdings könnten am Freitag neue Störungen drohen. (Archivbild- und Symbolbild)Großansicht

London (dpa) - Nach einigen Flugausfällen wegen Vulkanasche aus Island am Tag zuvor hat sich die Lage in Großbritannien am Mittwoch entspannt. Schottische Flughäfen, an denen es am Dienstag Sperrungen des Luftraumes gegeben hatte, nahmen wieder ihren normalen Betrieb auf.

Den Voraussagen der Flugaufsicht zufolge hatte sich die Aschewolke in der Nacht zum Mittwoch aus dem britischen Luftraum zurückgezogen. Allerdings könnten am Freitag neue Störungen drohen, falls der isländische Vulkan Grímsvötn weiterhin die Menge Asche ausstoße wie derzeit, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes.

Probleme gab es am Mittwochmorgen lediglich für Fluggäste, die von Großbritannien nach Deutschland fliegen wollten. Wegen der Sperrung des Luftraumes sagte etwa die Fluggesellschaften British Airways ihre Flüge von London nach Hamburg ab. Ryanair erklärte, bis zum frühen Nachmittag nicht nach Bremen, Lübeck und Magdeburg zu fliegen.

Am Dienstag waren unter anderem an den Flughäfen Glasgow, Edinburgh und Newcastle Maschinen am Boden geblieben. Nach einem Treffen des Flugsicherheitskomitees gab Verkehrsminister Philip Hammond am späten Dienstagabend bekannt, Großbritannien habe ein spezielles Flugzeug gekauft, das die Gefährlichkeit der Aschepartikel in der Luft testen soll. Diese Maschine werde aber erst in den kommenden Wochen einsatzfähig sein.

Vulkane / Luftverkehr / Island / Großbritannien
25.05.2011 · 10:22 Uhr
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