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Lafontaine beklagt Zustand seiner Partei

Oskar LafontaineGroßansicht
Berlin (dpa) - Der scheidende Linken-Chef Oskar Lafontaine hat den Zustand seiner Partei beklagt. Zwar gebe es «keine wirklich tiefgreifenden Konflikte» über Inhalte und Strategie, sagte er in einem Interview mit der Zeitung «Neues Deutschland» (Samstag).

Der Zustand sei aber dennoch «sicher nicht der bestmögliche». Hinter den Querelen über den für Mai geplanten Führungswechsel sieht er sowohl einen Ost-West-Konflikt als auch Flügelkämpfe und Differenzen mit Blick auf Regierungsoptionen. «Es ist von allem etwas», sagte Lafontaine.

Lafontaine und Lothar Bisky ziehen sich beim Parteitag in Rostock im Mai aus der Parteispitze zurück. Ihre Nachfolger sollen der parteiintern umstrittene Klaus Ernst und Gesine Lötzsch werden. Zudem hatte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch nach parteiinternem Streit seinen Rückzug angekündigt.

Parteien / Linke / Lafontaine
12.02.2010 · 18:08 Uhr
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