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Kuriose Wissenschaft - Von Gay-Bomben bis Gummibärchen-Sex

[/img]Man kann ja zu allem forschen, die Wissenschaft ist frei. Das dachte sich wohl auch ein Student am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der Uni in Frankfurt an der Oder - und schrieb seine Masterarbeit über Belege für das Hellsehen. Ein Konzyrev-Spiegel, eine simple Metallröhre, habe dafür herhalten müssen, berichten Medien.

Übersinnliche Phänome habe er festhalten können, ein befreundeter Student habe mittels der Röhre gar Konflikte mit Toten beenden können. Das Institut lobte die Abschlussarbeit als hervorragend. Nun könnte der Spuk am Esoterik-Institut allerdings bald vorbei sein. Im Internet wurde die Uni bereits als «Hogwarts an der Oder» verspottet, nun zieht die Uni-Leitung wohl auf Druck der brandenburgischen Landesregierung die Reißleine.

Es ist der aktuellste Fall von äußerst kurioser Wissenschaft. Andere Forscher haben mehr Glück - und können ohne Aufmerksamkeit in aller Ruhe Abseitiges erforschen. Weil aber viele wissenschaftliche Arbeiten publiziert werden müssen, kommt auch ihr fantasievolles Forschen ans Tageslicht. Die Jury des Ig-Nobelpreises - eines satirischen Pendants des Originals - fahndet nach skurrilen Forschungen.

Seit 1927 etwa beobachten Forscher der University of Queensland einen Klumpen Pech in einem Gefäß mit Mini-Öffnung. Die wahnwitzige Erkenntnis: Im Schnitt fiel bisher alle neun Jahre ein Tropfen, der letzte plumpste im Jahr 2000 zu Boden. Der neunte Tropfen ist also überfällig - er wird im Jahr 2013 vorfreudig erwartet. Weitere kuriose Studien und Forschungsergebnisse können Sie hier nachlesen.

[news.de] · 28.06.2012 · 09:55 Uhr
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