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Kundus-Spendenskandal weitet sich aus

Berlin (dts) - Der Skandal um veruntreute Spendengelder der niedersächsischen Hilfsorganisation Katachel e. V. weitet sich aus. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, habe der Bundesnachrichtendienst (BND) bereits am 17. Oktober 2007 das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vor dem afghanischen Projektleiter von Katachel gewarnt. Es gebe Hinweise, dass der Mann "Kontakte zu radikalislamistischen, militanten Kreisen unterhalte", schrieb der BND. Insgesamt überwies das BMZ seit 2002 1,5 Millionen Euro über Katachel nach Afghanistan. 15.000 Euro fordert das BMZ nun zurück. Die durch Fördergelder finanzierten Projekte wurden offenbar von dem Projektleiter als frei verfügbares Privateigentum betrachtet.
DEU / Afghanistan / Terrorismus / Spenden
23.01.2010 · 16:21 Uhr
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