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Kundus-Ausschuss will Zeugenliste beschließen

Die SPD will darauf drängen, Verteidigungsminister zu Guttenberg als ersten Zeugen zu laden.
Berlin (dpa) - Kurz vor der Konstituierung des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Kundus-Affäre haben Vertreter von Regierung und Opposition ihren Aufklärungswillen bekräftigt.

Der CDU-Abgeordnete Ernst-Reinhard Beck sagte am Mittwoch, alle Fraktionen wollten heute den Untersuchungsauftrag beschließen und eine Reihe von Beweisanträgen auf den Weg bringen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde bei der konstituierenden Sitzung des Ausschusses an diesem Mittwochmittag auch eine vorläufige Zeugenliste beschlossen. Die eigentliche Arbeit wolle der Ausschuss im Januar aufnehmen, sagte Beck nach einer Sitzung der Obleute des Verteidigungsausschusses.

Der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold sagte, seine Partei wolle darauf drängen, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als ersten Zeugen zu laden. Der Ausschuss soll die Vorgänge um den verheerenden Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in Afghanistan von Anfang September durchleuchten. Da es sich um Angelegenheiten der Bundeswehr handelt, wird dazu der Verteidigungsausschuss des Bundestages umgewandelt. Das Gremium wird wohl mehr als ein Jahr lang arbeiten.

Konflikte / Bundeswehr / Untersuchungsausschuss / Afghanistan
16.12.2009 · 10:27 Uhr
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